Weihrauch als Entzündungshemmer

Der Weihrauch als Entzündungshemmer

Apotheker aus Jena konnten in ihrer aktuellen Studie zeigen, dass afrikanischer Weihrauch wesentlich wirksamer gegen Entzündungen ist als indischer Weihrauch. Insbesondere Labortests haben die entzündungshemmende Wirkung gezeigt. Mit Weihrauch, Kurkuma und Ingwer Schmerzen lindern und Entzündungen vorbeugen! Im Mythos der Geburt Jesu Christi brachten die Drei Könige Weihrauch, Myrrhe und Gold als wertvolle Geschenke zur Geburt. Der Weihrauch ist die natürliche Lösung gegen Alterung, Krankheiten und deren Ursachen.

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noch in der test-phase, ich glaube es muss es noch sein, bis es wirklich zur wirklichkeit kommt. ich habe mal das gespür, dass es ein wenig besser geht, aber aufgrund anderer positiven beurteilungen habe ich zu viel zu viel zu viel erhofft. zumindest tut es nicht weh und ich gehe weiter. meine hoffe ist, dass es noch ein wenig dauert, bis ich alle thumbs ganz dem ruhe schenken kann. bei arthrose wird es etwas mehr Zeit beanspruchen als komplett bei Darmerkrankungen. aber auch bei positiven.....

Die JENA - Forscher der FSU Jena haben nun herausgefunden, dass das aus dem Räucherstämmen des Weihrauchbaums gewonnene Resin Entzündungshemmer enthalten kann, die unter anderem für die Behandlung von Erkrankungen wie z. B. von Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis von großer Wichtigkeit sein können.

Die JENA - Forscher der FSU Jena haben nun herausgefunden, dass das aus dem Räucherstämmen des Weihrauchbaums gewonnene Resin Entzündungshemmer enthalten kann, die unter anderem für die Behandlung von Erkrankungen wie z. B. bei Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis von großer Wichtigkeit sein können. Es war bereits eines der Geschenke der drei Gelehrten aus dem Orient: neben der Myrre und dem goldenen Räucherwerk trugen sie auch Weihrauch für das neu geborene Kind Jesus.

Schon im Altertum war der würzige Geruch von brennendem Weihrauchharz Teil vieler religiöser Feierlichkeiten und ist auch heute noch Teil eines besonderen Festes in der Gemeinde. Aber Weihrauch kann noch mehr: "Das aus dem Räucherstämmen erhaltene Kunstharz ist entzündungshemmend ", sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Lehrstuhl für Pharmakologie und Medizinalchemie ist davon Ã?berzeugt, dass Weihrauch als Medikament zur Behandlung von Erkrankungen wie z. B. bei Asthma, rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis von grossem Interesse ist.

Weihrauch-Wirkstoffe sind jedoch bisher nicht in der Apotheke erhältlich. Die pharmakologische Wirkungsweise von Weihrauch ist nur wenig untersucht. "Auch wenn Weihrauchharz zum Beispiel seit Tausenden von Jahren in der Heilkunde eingesetzt wird, genügen die bisher gemachten Untersuchungen nicht für die Genehmigung in Deutschland und Europa", sagt Prof. Werz.

In einem gemeinsamen Projekt mit Partner der Universität Saarbrücken und einem Start-up-Unternehmen untersuchten Prof. Werz und sein Forschungsteam den Wirkungsmechanismus von Weihrauch. Die Wissenschaftler konnten aufzeigen, wo die für die Wirkungsweise des Räucherharzes zuständigen Boswelliasäuren überhaupt in den Entzündungsprozess einwirken. "Boswelliasäure interagiert mit diversen Proteinen, die an Entzündungsreaktionen mitwirken.

Vor allem aber mit einem für die Produktion von E2 verantwortlichen Enzym", sagt Oliver Werz. E2 ist einer der Vermittler der Immunreaktion und trägt entscheidend zum entzündlichen Prozess, zur Entwicklung von Angst und Blähungen bei. "Die Boswellia-Säuren blockieren dieses sehr stark und reduzieren so die Entzündungsreaktion", erläutert der Jenaer Apotheker.

Dies macht nicht nur einen gezielten therapeutischen Nutzen bei entzündlichen Erkrankungen erdenklich. Boswellia-Säuren hatten auch weniger unerwünschte Wirkungen als aktuelle entzündungshemmende Medikamente wie Diclofenac oder Indomethacin. Auch in ihrer jetzigen Untersuchung haben die Wissenschaftler von Prof. Werz das Kunstharz von Weihrauch miteinander vergleicht und seine entzündungshemmende Wirksamkeit erforscht. Es gibt mehr als zehn unterschiedliche Räucherstäbchentypen.

Der bekannteste und am weitesten verbreitete Weihrauch ist Boswellia serrata, der in Nord- und Mittelindien beheimatet ist. "Doch wie wir jetzt sehen konnten, ist das Resin aus Boswellia papyrifera zehnmal wirksamer", sagt Prof. Werz ein weiteres Studienergebnis. Doch nicht nur vom Erfolg der anstehenden Studie abhängt, ob sich Weihrauch in Zukunft als Medikament etablieren kann.

"Die Boswellia-Säuren befinden sich ausschliesslich im Räucherharz des Weihrauchbaums und sind schwierig zu synthetisieren", erklärt Werz. Räucherstäbchen sind jedoch hochgradig gefährdet. "Ohne dauerhaften Naturschutz sind nicht nur Pflanzenspezies vom Artensterben betroffen, sondern auch viel versprechende Wirksubstanzen gehen der Heilkunde verloren", mahnt Prof. Werz.

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