Weihrauch Entzündung

Räucherstäbchen Entzündung

Weihrauch kann viel mehr als nur eine rituelle Verpflichtung erfahren. Die Entzündung (Arthritis, Ileitis, Colitis, Hepatitis). Räucherstäbchen wurden und werden gegen entzündliche Erkrankungen der Gelenke, des Darms und der Haut sowie gegen Nervenkrankheiten eingesetzt. Betrachten wir das Beispiel einer Entzündung. Der Weihrauch wird aus dem Harz des Boswellia serrata Baumes gewonnen.

Räuchereffekt

Räucherstäbchen wurden bereits von den Drei Könige als Geschenk für das Kind Jesus gebracht. Weil schon damals die Heilwirkung bekannt war und als Heilmittel diente. Weihrauch wird vor allem bei Entzündungskrankheiten verwendet, kann aber auch vorbeugend eingenommen werden. Kortison wird normalerweise angewendet, wenn Entzündungen im Organismus auf ein Minimum reduziert werden müssen.

Der Weihrauch dagegen ist dafür bekannt, entzündliche Mediatoren zu beeinflussen und zu unterdrücken. Weihrauch hat jedoch den Vorzug, dass nur wenige geringe Nebeneffekte auftritt. Mehr als 200 Zutaten wurden in Weihrauch gefunden und die Wissenschaft arbeitet immer noch daran, die richtigen Zutaten zu finden.

Das Räucherharz hat insbesondere in der Krebsbehandlung eine sehr positive Wirkung. Der Weihrauch kann die Arthritissymptome deutlich mildern. Die Räuchertherapie lindert rasch die Krankheitssymptome und die durch die Entzündung geschädigten Gefäße können rascher heilen. Untersuchungen haben gezeigt, dass nach zwei bis vier Wochen bereits eine starke Reduktion der Krankheitssymptome und eine klare Verbesserung bei 60-prozentigen Patienten zu verzeichnen ist.

Über drei Viertel der Betroffenen waren bisher wegen schwerer Erkrankungen arbeits- oder gar bettlägrig. Räucherkapseln sollten neben den verordneten Arzneimitteln mitgenommen werden. Eine abendliche Massage um das betroffene Glied herum mit Weihrauchmassageöl kann ebenfalls hilfreich sein. Etwa 40 Tröpfchen Weihrauchmassageöl werden mit 50 ml Avocado oder reinem Öl gemischt und um das Kniegelenk herum massiert.

Die Räuchertherapie kann hier eine große Erleichterung bringen. Weil es einerseits den Organismus besänftigt und kräftigt und andererseits die Entzündung der Atemwege mildert. Aber auch bei der Wundversorgung und bei Geschwüren kann Weihrauchharz helfen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die Boswelliasäuren, die für die Entzündungshemmung verantwortlich sind und daher sehr gute Ergebnisse liefern.

In unseren Breitengraden werden die Verletzungen vernäht oder gar geheftet, während die Menschen in den Arabern auf Räucherharzstreifen zurückgreifen, mit denen die Verletzung zusammen gehalten wird. Selbst gebrochene Knochen werden mit Weihrauchharz befestigt. Bereits in Indien und China wurde bewiesen, dass Weihrauch eine sehr gute Auswirkung auf Prellungen und entzündete Verletzungen hat.

In seinem Kräuterband "Herbal" von 1663 erwähnte bereits der britische Kräuterkenner John Gerhard, dass Weihrauch "leere Magengeschwüre stopft und die offenen Stellen schließt". Räucherstäbchen können auch bei Verbrennungen durch Heißwasser oder Brand und heißen Gegenständen verwendet werden. Kleinere Verbrennungen können dagegen leicht mit Weihrauchöl getupft werden, so dass die Haut rasch verheilt und keine Entzündung entsteht.

Der Weihrauch kann hier Abhilfe schaffen und es gibt jetzt Cremes auf dem Hautpflegemittel. Vor allem bei Menschen mit Psoriasis und Neurodermitis kommt das "Entzündungsenzym" Cathepsin G in großer Zahl vor. Boswelliasäuren im Weihrauch verhindern dieses Entzündungsenzym und die Entzündung lässt zügig nach.

Omanischer Weihrauch ist ein wichtiges Hilfsmittel für Krebskranke. Räucherstäbchen greifen jedoch nur die fehlerhaften und nicht die gesundheitsfördernden Körperzellen an. Darüber hinaus soll Weihrauch auch für chemotherapieresistente Tumorzellen nützlich sein. Weil Räucherextrakt jedoch nur die malignen Bakterien neu programmiert und die gesunde Zelle in Frieden läßt, wäre dies eine revolutionäre Entwicklung in der Krebsbehandlung, wenn die Wissenschaftler die Bestandteile des Räucherwerkes erkennen und isolieren würden.

Aufgrund seiner guten Wirkung kann Weihrauch auch bei Gehirntumoren mithelfen. Hier wird die Boswelliasäure verwendet, die nicht nur antiinflammatorisch wirkt, sondern auch dafür Sorge trägt, dass die Wasseransammlung um den Krebs herum zurückgeschoben werden kann. Der Weihrauch hat daher viele gute Seiten und kann weiter zur Stärkung von Leib und Seele beitragen, wirkt entspannend und kann auch präventiv gegen viele Erkrankungen eingesetzt werden.

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