Weihrauch gegen Darmentzündung

Duftstoff gegen Darmentzündungen

ist heute als Tablette oder Kapsel gegen Darmentzündungen erhältlich. Wird intern als Tee gegen Durchfall und Darmentzündung verwendet. Bei Darmentzündungen, Asthma und chronischer Bronchitis werden häufig Weihrauchpräparate als Alternative eingesetzt. Erfahren Sie hier, wie Weihrauch bei Morbus Crohn helfen kann.

Heilung chronischer entzündlicher Darmkrankheiten

Mit der konventionellen medikamentösen Behandlung chronisch-entzündlicher Darmkrankheiten sollen die Entzündungsvorgänge reduziert und damit die Symptome signifikant gelindert und Rezidive verhindert werden. In besonders schwerwiegenden Ausnahmefällen können auch Immunosuppressiva eingesetzt werden. Der langfristige Konsum dieser künstlichen Drogen ist jedoch auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Das Verzeichnis der Kontraindikationen, Einschränkungen, Begleiterscheinungen und Interaktionen ist lang und beeinflusst den Therapieeinsatz dieser Arznei.

Diverse Kräuterheilmittel können auch die Symptome verbessern. Für chronische Entzündungen im Verdauungstrakt kann z.B. das Myrrheharz oder das Kautschukharz des Weihrauchbaums verwendet werden. Es werden auch schleimhaltige Pflanzen wie Marshmallowwurzel oder Spitzwegerich verwendet. Mit dem Schleim können sie einen Belag über die schmerzenden Bereiche im Verdauungstrakt ausbilden und so die akute Beschwerde mildern.

Tanninhaltige Heilkräuter wie z. B. Heidelbeerblätter oder Tormentil haben eine stopfende Wirkung und sind daher gut gegen Durchfallerkrankungen. Psylliumschalen können auch zur Regulierung des Stuhls verwendet werden, da sie eine große Flüssigkeitsmenge im Verdauungstrakt bindet. Im Innern wird die Baumrinde der Steineiche auch als Teestoff gegen Durchfälle und Entzündungen des Darms verwendet. Das Eichenholz hat entzündungshemmende und adstringierende Wirkung (es kontrahiert die äusseren Schleimhäute ), was den Heilungsprozess beschleunigt.

Ein gut verträglicher pflanzlicher Ersatz für CED ist eine Kombination aus Myrrhe, Kaffee-Holzkohle und Camille. Zahlreiche Fallstudien zeigen, dass das Medikament allein oder zur Unterstützung chronisch-entzündlicher Darmkrankheiten sowie zur Aufrechterhaltung der Erkrankung wirksam ist.* Eine zwischen 2008 und 2010 geführte Untersuchung hat auch die lang anhaltende Wirksamkeit bei Colitis ulcerosa gegenüber einem künstlichen Standardarzneimittel nachweisbar.

In der Untersuchung erhielten adulte Colitis-Patienten in der rezidivfreien klinischen Prüfung über einen längeren Zeitabschnitt von 12 Monate hinweg drei Mal pro Tag das Kräuter- oder Standardarzneimittel. "Damit haben wir erste Anhaltspunkte, dass das Kräutermedikament eine wirkungsvolle psychotherapeutische Behandlungsalternative zur Erhaltung der Symptomfreiheit bei Colitis Ulcera sein kann ", erläutert Prof. Dr. Jost Langhorst, Essen.

Myrre, Kaffee-Holzkohle und Camille wirken entzündungsregulierend und haben aufgrund ihrer komplexen Beschaffenheit eine weite Wirkkraft. Camomile hat eine antibakterielle, entzündungshemmende und wundheilende Funktion. Neben seinen antiinflammatorischen Wirkungen verfügt Myrre auch über einen adstringierenden, desinfizierenden und die Gewebebildung stimulierenden Effekt und eine Hemmwirkung auf Schimmel.

Kaffee-Holzkohle hat eine adstringierende, absorbierende, antibakterielle, antimykotische und entzündungshemmende Wirkung. Aufgrund der großen Fläche der Kaffee-Kohle können Schadstoffe eingebunden und abgesondert werden. Die Kombinationstherapie mit Pflanzen wird den körpereigenen Prozessen im Verdauungstrakt Rechnung tragen und verhindert Störungen und Schädigungen der Schleimhaut, die bei manchen Medikamenten zu stark auftritt.

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