Weihrauch Heilende Wirkung

Räucherstäbchen-Heilwirkung

Sie haben auch eine heilende Wirkung. Das Öl hat sich aufgrund seiner heilenden und hautstraffenden Wirkung als sehr hilfreich erwiesen. Öle sollen heilend und entzündungshemmend wirken. Weihrauch Boswellia carterii. Sie war für ihre heilende Wirkung bekannt.

Untersuchung: Weihrauchharz kann Entzündung verhindern

Zurzeit erforschen Mitarbeiter der Jenaer Uni die heilende Wirkung von Weihrauch. Die Wirkstoffe des Weihrauchbaums bei Neurodermitis, Asthma und rheumatischer Arthritis können nach Meinung der Wissenschafter bald auch in der Schulmedizin eingesetzt werden. Aus dem Orient schenkten die drei Gelehrten dem Christuskind Myrre, Räucherstäbchen und Räucherstäbchen.

Schon immer wurde das Räucherharz für kirchliche Feiern benutzt. Eine Forschergruppe der Universität Jena hat nun die antiinflammatorischen Wirkungen der im Räucherstäbchen enthaltene Boswelliasäure erforscht. Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena erklärt, dass "das aus dem Räucherstämmen des Weihrauchbaums erhaltene Kunstharz entzündungshemmend wirkt.

Weihrauch: Medizin und Glaube waren in der Antike stark verwoben. Schon vor drei bis viertausend Jahren verwendeten die Altägypter Weihrauch zur Verfeinerung des Raumdufts, zur Heilung von Entzündungssalben und zur Wundbehandlung. Räucherstäbchen wurden von den griechischen und römischen Ärzten vor allem zur Wundreinigung, bei Erkrankungen der Atemwege und bei Abdominalschmerzen verwendet.

Obwohl die Wissenschaftler nicht ganz sicher waren, was die Wirkungsweise war, erlaubte der Therapieerfolg das kostspielige Naturheilmittel bis ins Spätmittelalter zu überdauern und wurde auch von der Naturheilpraktikerin und Nonne Hildegard von Benedikt von Bern genutzt. Der Weihrauch ist in der modernen Heilkunde und der Antibiotikaentwicklung immer mehr in den Hintergrund getreten.

Räucherstäbchen sind in der modernen Heilkunde jedoch eines der kostbarsten Kräuterheilmittel zur Lösung von Schmerz und Obstruktion. Räucherstäbchen werden in der Schulmedizin (TCM) meist in Kombination mit anderen Heilpflanzen eingenommen. Die Wellenmechanismen sind bis heute weitgehend unentdeckt, weshalb der Patient in der Apotheke vergeblich nach räucherhaltigen Produkten sucht. "Obwohl Weihrauchharz zum Beispiel seit Tausenden von Jahren in der Heilkunde eingesetzt wird, genügen die bisher gemachten Untersuchungen nicht für die Genehmigung in Deutschland und Europa", erklärt Prof. Werz.

Damit sich diese Perspektive ändert, haben die Wissenschaftler die Wirkmechanismen von Weihrauch genauer erforscht. Im Rahmen einer Untersuchung konnten sie zeigen, wie die dafür zuständigen Wirkstoffe, die Boswelliasäure, den Entzündungsprozess stören. "Boswelliasäure interagiert mit diversen Proteinen, die an Entzündungen mitwirken. Die Boswelliasäure hemmt dieses Ferment und kann so die Entzündungsreaktion reduzieren, wie der Wissenschaftler ausführt.

Man kann davon ausgehen, dass Boswelliasäure deutlich weniger unerwünschte Effekte hervorruft als herkömmliche Medikamente wie z. B. Indomethacin oder Dimethacin. Über zehn unterschiedliche Räucherstäbchen sind den Wissenschaftlern auf der ganzen Welt bekannt. Der in Nordindien und Mittelindien kultivierte Räucherbaum "Boswellia serrata" ist weit verbreitet, wobei die Forscher im Laufe der Studie auch das Räucherharz unterschiedlicher Spezies untersuchten, um die hemmende Wirkung von Infektionen zu ergründen.

Die Weihrauchsorte "Boswellia papyrifera" erzielte während der Untersuchung gute Resultate. "Wir haben jetzt festgestellt, dass das Resin von Boswellia papyrifera zehnmal effektiver ist", erklärt Werz. Dieses Räucherwerk kommt hauptsächlich in Nord- und Ostafrika wie Äthiopien oder Somalia und auf der Araberhalbinsel wie z. B. Yemen oder Oman vor.

Boswelliasäuren kommen schliesslich "ausschliesslich im Räucherharz des Weihrauchbaums vor". So sind die Räucherstäbchen eine einmalige Quelle für den aktiven Teil.

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