Weihrauch Heilkraft

Räucherstäbchen Heilkraft

Seit Jahrtausenden ist die Heilkraft des Weihrauchs (Boswellia) eine Tradition in der alten ayurvedischen Medizin. Räucherstäbchen sind seit jeher Teil des Heilpflanzenschatzes der alten indischen Medizin Ayurveda, der auch heute noch praktiziert wird. Und Weihrauch (Boswellia spec.) wird heute wegen seines exp. Der Weihrauch ist das Harz des auf der Arabischen Halbinsel heimischen Weihrauchbaums.

Räucherstäbchen - ein Naturgeschenk

Der Weihrauch war in den vergangenen Jahren in den Hintergrund getreten. Myrre, Weihrauch und Myrre. Vielleicht kannten sie schon damals die heilende Wirkung von Weihrauchharz. Seit mehr als 3000 Jahren wird in der Ayurveda Medizin das Räucherharz gegen Entzündung verwendet. Der Weihrauch wird in der Ayurveda-Medizin und in der klassisch europÃ?ischen Heilkunst vor allem bei Rheumakrankheiten verwendet.

Räucherstäbchen wurden in der konventionellen Medizin mehr und mehr durch künstliche Drogen als Mittel ersetzt. Seine Heilkraft wurde erst in den vergangenen Jahren wiederentdeckt und neue therapeutische Bereiche werden nun intensiver erforscht. Die entzündungshemmende Wirksamkeit von Weihrauch wird durch laufende Untersuchungen bestätigt. Auch wenn der Wirkungsmechanismus noch nicht ganz aufgeklärt ist, vermutet man, dass Weihrauch nur gewisse entzündliche Signalstoffe inhibiert, ohne den Metabolismus der anderen entzündlichen Botenstoffe zu stören.

Der Weihrauch verhindert die Bildung von Leguminosen, die in hoher Blutkonzentration bei vielen chronischen Entzündungskrankheiten vorkommen. Der Gehalt und die Zusammenstellung der aktiven Boswelliasäure ist je nach Weihrauchart und -ursprung - Indien oder Afrika - sehr verschieden. Da herkömmliche synthetische entzündungshemmende Medikamente oft mit beträchtlichen Begleiterscheinungen wie Magengeschwüre und Nierenprobleme einhergehen, steht Weihrauch als erträgliche Variante wieder im Fokus des medizinischen Interesses. 2.

Räucherpräparate sollten nur in Rücksprache mit einem Facharzt verwendet werden. Der Effekt beginnt in der Regel erst nach vier bis sechs Schwangerschaftswochen. Der indische Weihrauch (Salai Guggal) hat in einer Teststudie die selbe Effektivität bei der Bekämpfung von ulzerativer Kolitis gezeigt wie die übliche medikamentöse Behandlung mit Sulphasalazin. Die Symptomatik kann bei Kollagen-Kolitis durch die Anwendung von Weihrauch-Extrakt für sechs Monate mildern.

Daher raten Fachleute zu Räucherpräparaten für die Therapie von CED allenfalls als Therapieunterstützung, aber noch nicht als Ersatz für herkömmliche Medikamente. In zwei klinischen Untersuchungen im Jahr 1994 wurde die Wirkung von Räucherstäbchen bei Patientinnen mit langfristiger rheumatischer Arthritis bestätigt. Der Patient berichtete von einer signifikanten Verbesserung seiner Gelenkschwellung, seines Schmerzes und seiner Entzündung.

In einer klinischen Untersuchung, die 2003 mit dem indischen Weihrauch durchgeführt wurde, konnten bei Kniearthrose eine signifikante Steigerung der Schmerzempfindlichkeit, Schwellung und Beweglichkeit der Gelenke festgestellt werden. In einer deutsch-indischen Untersuchung an Asthma-Patienten zeigten sich klare Verbesserungen bei Symptomen wie Kurzatmigkeit und Häufigkeit der Attacken nach einer Räucherungstherapie. Da sich das Interesse an pflanzlichen Therapeutika und damit auch an Weihrauch erhöht hat, werden eine Vielzahl von Produkten geboten.

Weihrauch-Präparate gibt es in verschiedenen Varianten, die Qualitäten sind sehr verschieden. Kontaminierte Räucherstäbchen können zu einer Vergiftung der Haut beitragen. Aus diesem Grund sind in Deutschland bisher keine Räucherpräparate als Medikamente genehmigt. In der Apotheke sind nur Räucherstäbchen als Nahrungsergänzung zu haben. Der Weihrauchanteil pro Flasche oder Tafel variiert. Die medikamentöse Therapie mit Weihrauch sollte nur mit ärztlichem Rat durchgeführt werden, da die korrekte Dosis besonders entscheidend ist.

Wenn die Dosis des Weihrauches zu gering ist, kann sich die Entzündung ausweiten. Waehrend der Trächtigkeit und Laktation sollten keine Räucherpräparate genommen werden, da die Auswirkungen von Räucherwerk auf Neugeborene und Kleinkinder noch nicht geklaert sind. Selbst wenn Weihrauch kein neuartiges Heilmittel ist, sind die Untersuchungen der letzten Jahre aussichtsreich. Der Weihrauch hat mindestens das Potential, die verschiedenen Therapieformen zu fördern und den Einsatz von synthetischen Drogen zu mindern.

Dadurch können unangenehme Begleiterscheinungen, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, deutlich reduziert und damit die Lebensbedingungen verbessert werden.

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