Weihrauch Heilmittel

Heilmittel für Weihrauch

Nach dem Mittelalter wurde der Weihrauch im Westen vergessen. Es kann aber auch als pflanzliches Heilmittel verwendet werden. Sie wird in der Medizin des Orients und Indiens allgemein als vielseitiges Heilmittel bezeichnet. Im Falle von Kapseln sind diese nicht aufgetreten, weil die Kapseln so verpackt sind, dass der Weihrauch nicht mit den Geschmacksnerven in Berührung kommt. Der Weihrauch ist das Harz des Weihrauchbaumes.

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Räucherstäbchen (oder Olibanum) ist ein luftgetrocknetes Zahnfleischharz, das aus dem Räucherwerk kommt. Die bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase werden auch als Weihrauch bezeichnet. Im Weihrauchharz ist eine sehr gut gegen verschiedene entzündliche Erkrankungen wirkende Substanzen enthalten. Dieser Stoff wird Boswelliasäure oder Boswelliasäure bezeichnet. Der Weihrauch wird aus dem Räucherbaum extrahiert.

In den Bäumen befindet sich eine Milchflüssigkeit, die an der frischen Luft trocknet und aus der sich das sogenannte Räucherharz bildet. Räucherstäbchen werden von Ende Maerz bis anfangs Aprils produziert. Der Weihrauch setzt sich aus Harz, ätherischem Öl, Eiweiß und Mucus zusammen und wurde bereits im antiken Ägypten für verschiedene Sekten eingesetzt.

Im Altertum war Weihrauch eine sehr hoch bezahlte Ware, die auf der Räucherstraße verkauft wurde. Es gibt mehr als zehn verschiedene Weihraucharten auf der ganzen Welt, die berühmteste ist Boswellia Serrata, die in Nord- und Mittelindien vorkommt. Räucherstäbchen wurden von den Ägyptern zur Wundversorgung und für Wundsalben verwendet.

Der Weihrauch wurde bereits in der älteren Ägyptischen Handschrift, dem Papyrus Ebers, erwähnt. Als Heilmittel wurde hier zerstoßener Weihrauch mit Blütenhonig bezeichnet, ein bis heute in Ägypten erhaltenes Produkt. Das Mittel wurde von der Firma Hippocrates gegen Atemwegs- und Verdauungsprobleme eingesetzt. Räucherstäbchen werden in Ostafrika zur Behandlung von Erkrankungen wie Schistosomiasis, Syphilis und Magenbeschwerden eingesetzt.

Intern wird Weihrauch auch in der ayurvedischen Heilkunde bei Hämorriden und Entzündung der Mundhöhle eingenommen. Räucherstäbchen werden in der Heilkunde zur Behandlung von Rheumabeschwerden verwendet. Außerdem hat sich gezeigt, dass Weihrauch bei der Behandlung von Krankheiten wie z. B. chronische Polyarthrose helfen kann, aber auch die Anzeichen von Multiple- und Neurodermitis können mit Weihrauchpräparaten gelindert werden.

Im Weihrauchharz ist eine sehr gut gegen verschiedene entzündliche Erkrankungen wirkende Substanzen enthalten. Dieser Stoff wird Boswelliasäure oder Boswelliasäure bezeichnet und hat die Eigenschaft, die Synthese von Leukotrien zu unterdrücken. Eine Entzündung im Organismus wird durch das 5-Lipoxygenase-Syndrom verursacht. Mithilfe dieses Enzyms werden Leukotriene erzeugt, endogene Stoffe, die für die Aufrechterhaltung chronischer Infektionen verantwortlich sind.

Kann jedoch die Leukotrienproduktion eingestellt werden, nimmt die Entzündung ab. Ein erhöhter Leukotrienspiegel findet sich zum Beispiel bei Krankheiten wie Lungenfibrosen und -asthmen, allergischer Rhinitis und allergischer Konjunktivitis. Dazu gehören unter anderem Gout, Bienenstöcke, Psoriasis, Morbus Crohn, Zirrhose der Leber und Nikotinbeuten. Weihrauch soll auch bei Gehirntumoren wirken, da die Boswelliasäure in der Lage ist, die um den Krebs herum gebildeten Wasseranhäufungen abzuwehren.

Räucherstäbchen wirken zudem balancierend und können den Organismus in Stresssituationen abstützen. Weil Sesquiterpene auch im Mittel enthalten sind, beeinflussen Räucherstäbchen das GliedmaÃ?. Es ist wirksam gegen Depression und kann das lmmunsystem anregen. Räucherpräparate werden in Form von Tabletten oder als Weihrauchpulver verwendet. Im Falle von anhaltenden Erkrankungen wird zu Therapiebeginn eine Dosierung von 3 x 800 Milligramm pro Tag empfohlen, sofern die Symptome sehr schwerwiegend sind.

Allerdings treten Weihrauch-Tabletten erst nach etwa vierwöchiger Anwendung in Kraft und sind daher nicht akute Schmerzmittel, weshalb Begleitmedikamente empfohlen werden. Auch bei Venenerkrankungen können die homöopathischen Räuchertropfen oder ein Weihrauchbalsam hilfreich sein, da die Boswelliasäure die Wassereinlagerung verhindert und den Schmerz verhindert. Auf der Außenseite kann Weihrauch auch in Hüllen - oder Salbenform verwendet werden; neben Tafeln gibt es auch Dragees, Flaschen oder Distillate für die Selbstbehandlung.

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