Weihrauch Herstellung

Räucherstäbchenherstellung

Die Räucherkeramik findet ihre Verbreitung in ganz Oman. Zu Hause hat, kann sich doch aus Räucherharzgrundöl herstellen. Weihrauch wird im Oman seit Menschengedenken hergestellt. Mit der Räucherung, dem Kauen oder der Herstellung einer Tinktur aus Weihrauch verdienen viele Menschen ihren Lebensunterhalt.

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Wodurch kann Weihrauchwasser hergestellt werden? Wodurch wird ein Weihrauchparfüm hergestellt und wie kann man eine Wundsalbe mit Weihrauch mischen? Wichtige Anmerkung: Ich werde hier nach und nach traditionelle Räucherrezepte aufführen! Aber Weihrauch zu nehmen liegt in den Händen eines Doktors! Ich bin unglücklicherweise etwas sensibel gegenüber Hölzern und....

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Weihrauchproduktion

Bei der Herstellung von feinem Weihrauch wird nur hochwertiges Ausgangsmaterial eingesetzt. Dann werden die Gemische in Automaten verladen, die lange, spaghettiartige Räucherstäbchen durch viele kleine Öffnungen hindurchziehen oder in Hohlräumen zu Konen und Wendeln ausbilden. Räucherstäbchen, -kegel und Räucherspiralen werden dann gleichmässig zugeschnitten und in Holzformen präzise und präzise platziert, wo sie zum Abtrocknen verbleiben.

Sie werden von hier aus in einen großen Saal geleitet, wo die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur durch ein raffiniertes Holzklappensystem und Fenster geregelt werden, die exakt die gewünschte Luftmenge und Lichtmenge einlassen. Bis zur Aushärtung verbleiben die Weihrauchprodukte mehrere Tage in der Mühle.

Räucherwerk auf dem Athos

Im Westchristentum ist der Weihrauch Schritt für Schritt in den Vordergrund gerückt. Es gab klare Ablehnungen unter den Reformern, und selbst in lutherischen Hochkirchenkreisen dauerte die Räucherung nur gelegentlich bis ins achtzehnte Jahrtausend. In der anglikanischen Bevölkerung wurde die Zulassung von Weihrauch in Gottesdiensten bis zum Ende des neunzehnten Jh. strittig erörtert.

Auch in der romanischen Pfarrkirche wurde Weihrauch zu einem Festattribut der damaligen Zeit abtropft. Verschiedene Symbolzusammenhänge und Typologien, wie sie auch bei den lateinamerikanischen Vorfahren und über das Hochmittelalter hinaus bekannt waren, rückten in den Vordergrund. Schließlich wurde in der Römerliturgie bis zur postkonziliaren Reformierung in den 1960er Jahren immer wieder Weihrauch verwendet.

Auch wenn Weihrauch heute nach den Regeln des Messebuches (2) nicht mehr auf bestimmte Tage begrenzt ist und bei jeder heiligen Messe angezündet werden kann (und interpretierbar erweitert werden kann: bei jedem Gottesdienst), hat er seit den 70er Jahren in den meisten christlichen Gemeinden ohne Zweifel ein schattiges Dasein geführt.

In den rituellen Familien des Christentums im Osten ist das anders. Der Weihrauch ist ein integraler, oft unverzichtbarer Teil der liturgischen Tätigkeit. Wenn Sie eine rechtgläubige Gemeinde außerhalb der Gottesdienstzeit besuchen, werden Sie deren an den Wänden angebrachten Gestank bemerken, der den ganzen Säle ausfüllt. Auch für die alten Symbole ist der oft klar erkennbare und ins Innere des Holzes dringende Weihrauchduft ein Kriterium der Authentizität.

Die Beweggründe für den Einsatz von Düften und Rauchsubstanzen sind im religiösen Kontext sehr ähnlich, aber Menschen aus verschiedenen Ländern verwenden nachvollziehbar unterschiedliche Wirkstoffe; zunächst verwenden alle einheimische Pflanzen- und Tierstoffe. Bei Weihrauch ist die Situation anders: Obwohl der Räucherbaum - sein biologischer Name ist "Boswellia sacra" - nur unter sehr spezifischen Klima- und Geologiebedingungen wächst, (4) spielt das Resin dieser strauchähnlichen Pflanze in der Vergangenheit eine wichtige Rolle im ganzen Orient und Mittelmeerraum.

Räucherstäbchen wurden für teueres Geld eingeführt (5) und vor Gott und Herrscher verbrenn. Deshalb legen wir auch immer mehr Gewicht auf einen Duft, der wirklich riecht und nicht zum Aushusten neigt. Doch während im Abendland die QualitÃ?t nur durch den Einsatz besonders guter Kunstharze (8) und die Geruchskontrolle durch die Beimischung von Rinde, Sandalholz oder Blumen erzielt wird, werden im Abendland oft RÃ?uchersorten mit Duftextrakten verwendet, deren Basis nicht notwendigerweise ein Kunstharz der Gattung Boswellia sein muss.

Dieser raffinierte Weihrauch wird in Griechenland auch von der Familie zu Haus verwendet und vor Symbolen beleuchtet. In den Klöstern werden in der Hauptsache Weihrauch hergestellt. Die Eremiten haben hier das Vorrecht, Räuchermischungen zu produzieren und zu vertrieb. Schauen wir einem Eremit über die Schultern, während wir Rosenweihrauch machen.

Pater Seraphim wohnt in seiner Einsiedelei an den Abhängen des Athos-Massivs. Er hat sich neben dem Wohngebäude, in das auch die Kirche eingebaut ist, eine "Weihrauchfabrik" aus Wellblech erbaut. Pater Seraphim lehnte einen großen Beutel mit feingeschliffenem Kunstharz an eine Mauermauer.

Ein Schälchen gemahlenes Kunstharz. Dabei ist es nicht so entscheidend, ob es sich um ein qualitativ hochstehendes Kunstharz aus dem Yemen oder Somalia handelt, oder um eine Nadelbaumart von der Kykladen-Insel Chios, die seit der Antike zum Rauchen verwendet wird. Die Duftnote, die bei der Verbrennung entstehen kann, wird hauptsächlich von den anderen Inhaltsstoffen mitbestimmt.

Im Regal von Pater Seraphim befinden sich zwei Rosen-Essenzen bulgarischen und französischen Ursprungs. Dann wird das ausgewählte Räucheröl zusammen mit einer bindenden Substanz dem Räucherwerk zugegeben. Die Mischungsverhältnisse sind natürlich das Geschäftsgeheimnis von Pater Seraphim. Er knet aus den Inhaltsstoffen einen harten Knetteig, dem oft ein Färbemittel beigegeben wird, um die fertige Sorte nicht nur am Geruch, sondern auch visuell zu erkennen.

Das Wellblechhäuschen in der Eremitage ist plötzlich mit dem himmlischen Geruch von Tausenden von Blumen gefüllt, die dem Erdöl das Wertvollste gaben, was sie hatten. Das Parfümöl wird umso rascher im Teige eingebunden, je kräftiger das Räucherwerk später riecht. Schon bevor der Weihrauch schließlich härtet, müssen die kleinen Teile in etwa fünf Zentimeter lange Teile untergliedert werden.

Pater Seraphim hat sich in sein Zimmer zurück gezogen und die Stöcke mit einer Messerspitze im Licht der Öllampe geschnitten. Zum Schluss hat er eine Schale mit mehreren Hände voller erbsegroßer Räucherkörner vor sich, die nicht mehr viel mit dem Kunstharz zu tun haben, aus dem sie in Gestalt und Geruch bestehen.

Der ganze Raum riecht nach Rose. Die Räucherung wird von Martin Luther weiterhin freigestellt (vgl. WA 12.211). Für den Exportsektor hat das Kunstharz dieses Baums jedoch keine Rolle gespielt. Im Monatsdurchschnitt wurden in Rom vier bis fünf Kilo Weihrauch gegeben. Die mit Schlacke verunreinigten Getreidekörner werden sehr wenig vermischt und der Harzabfluss der ersten beiden Abschnitte der Jahreszeit wird vermieden.

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