Weihrauch Kapseln bei Krebs

Räucherkapseln gegen Krebs

Society for Biological Cancer Defense: GfBK-Info Brain Tumors/Incense. Der Weihrauch in der Krebstherapie - unbewiesen oder altbewährt? Damals hatte mein Mann die Räucherkapseln zum Abendessen genommen. Räucherstäbchen zur unterstützenden Behandlung von Krebs. Der Weihrauch tut dies auch für Krebszellen, die sich bisher als resistent gegen eine Chemotherapie erwiesen haben.

Der Weihrauch in der Krebsbehandlung

Weihrauch, Geld und Myrrhe: Auch die Kleinen wissen Weihrauch als Geschenk der drei orientalischen Königinnen. So wird die Heilwirkung von Weihrauch jedes Jahr zum Gegenstand der Berichterstattung. Weihrauch wird seit vielen Jahren geforscht. Vor allem bei Gehirntumorpatienten soll es Krebs hemmen und Gehirn-Ödeme mildern.

Entsprechend weit verbreitete Anwendung von Weihrauch bei Gehirntumorpatienten. Welche Möglichkeiten haben Krebskranke? Der Weihrauch ist ein gereinigter, gehärteter Kautschukharz aus den unterschiedlichen Räucherstämmen (Boswellia). Es gibt zwei medizinische Hauptsorten: Indischer Weihrauch (Sallaki, Sallaiguggul), der von der Weihrauchbaumart Boswellia serrata kommt, und arabischer oder afrikanischer Weihrauch, der aus dem Boswellia sacra Resin (Synonym: Boswellia carterii) extrahiert wird.

Vor allem afrikanischer Weihrauch ist auch unter dem geschichtlichen Titel Olivenbaum bekannt. Zu medizinischen Zwecken wird aus dem Weihrauchharz ein Trocken-Extrakt gewonnen. Bei den bisher in der Klinik verwendeten Weihrauchextrakten war der Anteil der beiden bedeutendsten Boswelliasäure, der 11-Keto- und der 3-O-Acetyl-11-Keto-beta-Boswelliasäure (AKBA), in der Regel normal.

Verschiedene komplementärmedizinisch ausgerichtete Internet-Seiten zeigen die entzündungshemmende Wirkungsweise von Weihrauch auf und werben für seine Anwendung. Besonders in der Komplementäronkologie hat Weihrauch eine gewisse Popularität: Boswellia-Extrakte sollen gegen Tumore, vor allem Hirntumore, und gegen Perifokalödeme bei befallenen Patientinnen wirken. Dass Weihrauch bei Gehirntumorpatienten weitverbreitet ist, zeigt ein Besuch in Internet-Foren von und für Krebskranke.

Nicht nur die eigentliche Effektivität, sondern auch die Wahl des "richtigen" Präparats ist für viele Betroffene bewegend. Zudem stellt sich die Fragestellung, ob die Kassen die Räuchertherapie finanzieren. Schon seit mehreren Dekaden wird die Auswirkung von Weihrauch auf Krebs untersucht, insbesondere auf Hirntumore.

Die Hauptwirkstoffe waren frühzeitig die Boswelliasäuren: Sie stören den Leukotrienstoffwechsel und wirken im Tierexperiment entzündungshemmend. In präklinischen Untersuchungen wurden weitere Wirkungen, wie z.B. ein Apoptose-initiierender Effekt, geprüft. Ungeachtet der umfassenden pharmakologisch, präklinisch-therapeutischen Untersuchungen und einiger klinischer Untersuchungen bleiben jedoch viele Fragestellungen zum Wirkungsprinzip von Weihrauchpräparaten offen.

"CAM-Cancer ", ein europaweites Forschungsprojekt zu ergänzenden und ergänzenden Therapien gegen Krebs, hat im Frühjahr 2015 seine evidenzbasierten Zusammenfassungen der vorhandenen Informationen über Weihrauch in der Krebsbehandlung auf den neuesten Stand gebracht. Verlässliche Angaben über die antitumorale Wirksamkeit von Boswelliasäure oder Boswellia-Extrakten im Allgemeinen bei Hirntumorpatienten sind nach wie vor nicht möglich. Aus kleinen Untersuchungen und Fallstudien geht hervor, dass sich die durch Strahlentherapie verursachten Gehirnödeme durch Boswellia-Extrakte verbessern.

In vitro -Experimente haben eine entzündungshemmende und proliferationshemmende Wirksamkeit bei hoher Konzentration in einigen Krebszelllinien von Mensch und Tier ergeben. Der Weihrauch ist in der EU nicht als Medikament erlaubt. Daher verwenden die Patientinnen und Patienten meist Nahrungsergänzungen mit Boswellia. Beim Einsatz von Nahrungsergänzungen sollten die Patientinnen und Patienten immer über ihren rechtlichen und medizinischen Status aufgeklärt werden: Gesetzliche Nahrungsergänzungen sind in der Europ. EU prinzipiell nicht für die Behandlung von Krankheiten zulässig; sie werden nur als Nahrungsmittel im Sinne des Gesetzes betrachtet.

Boswellia-haltige Präparate, die in Indien registriert sind, können für einen einzigen Pflegebedürftigen nach §73 (3) des AMG in die EU eingeführt werden. Er hat damit nicht nur eine verstärkte Informationspflicht, sondern nimmt auch die gesetzliche Verpflichtung wahr: Der Patient muss wissen, dass es sich um ein Medikament ohne Zulassung in Deutschland handele.

Weihrauch kann als verschreibungspflichtiges Medikament verschrieben werden. Richtlinien für die KrebstherapieDie derzeitigen Richtlinien für einzelne Tumorstandorte beinhalten teilweise Passagen über die Bedeutung von komplementären Therapien für den entsprechenden Krebs.

Die onkologischen Richtlinien finden sich vor allem auch unter www.leitlinienprogramm-onkologie.de, dem Gemeinschaftsportal der AWMF, der Gesellschaft für Krebsforschung und der Deutsche Krebshilfe. 2. Wie wichtig sind Nahrungsergänzungen im Allgemeinen? Weitere Informationen über "Alternative Medizin und Krebs" finden Sie im Abschnitt "Alternative Behandlungsmethoden für Krebs". Das Infoblatt "Komplementäre und Alternativen Krebsmedizin" stellt die wesentlichen Informationen in Kurzform als PDF-Datei zum Herunterladen und zur Lektüre bereit.

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