Weihrauch Tabletten Wirkung

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Zufriedene Kunden schwören auf die Wirkung dieses hochwertigen Produktes, um entzündungshemmende Effekte zu vermeiden. Der Weihrauchauszug hat offensichtlich auch eine leicht beruhigende Wirkung. kann die eine oder andere Teilwirkung auslösen und der Wirkstoff wird noch verwendet. Leider ist die Standardbehandlung dieser Beschwerden mit Dexamethason oft mit Nebenwirkungen verbunden.

Heilpraktikerin, Naturheilpraxis, TCM München-Berlin

Seit einigen Jahren blickt das "Wundermittel" Weihrauch durch die Zeitungen. In klinischen Untersuchungen wurde die entzündungshemmende Wirkung von Boswelliasäure untermauert. Das in der Pharmazie angebotene Räucherwerk heisst "Olibanum". Weitere amtliche Namen sind "gum olibanum" oder "gummiiresina". Das in Indien gebräuchliche Räucherharz heisst "Salai Guggul". Pharmazeutischer Grosshandel beliefert das Unternehmen in Granit.

Es wird als - aktiver Bestandteil, - Weihrauch und - kosmetische Mittel verkauft. Früher hatten die Mauren das Räuchermonopol, so dass der Ursprung der Materie lange verhüllt war. Die heutigen kommerziellen Räucherstäbchen kommen aus Arabien, Somalia und Indien. Der aktuelle Impuls für die Räuchertherapie kommt von dieser indianischen Arznei, die vor allem die Spezies Boswellia sacra und Boswellia zacken.

Letzterer - Weihrauch - steht heute im Zentrum des Therapieinteresses: Der große verzweigtkettige Stamm aus der Gruppe der Kleinen Tannenbaumgewächse (Burseraceae) blüht in den Trockenbergregionen Nordostindiens. Der Weihrauch wird in den letzten Lebensmonaten von Ende September bis Ende September durch mehrmaliges Beschneiden der Pflanzen gewonnen. Bislang wurden über 200 unterschiedliche Chemikalien aus dem Olivenbaum gewonnen.

Im deutschen Großhandel ist die Qualität etwas anders als im Bereich des Indianischen Boswellia-serrata-olibanum: Die ätherische Ölmischung ist anders; ihr Gehalt an der Gesamtkomposition des Weihrauchs ist wesentlich größer, was für den kosmetischen und religiösen Gebrauch von Bedeutung ist. Medizinal relevant ist der Teil von Harzen, der zur Haelfte aus Boswelliasaeuren besteht.

Die Boswelliasäure ist eine pentacyclisch-triterpenoide Substanz mit antiphlogistischer Wirkung. Sie berechnet den Boswelliasäureanteil auf ca. 30%. Räucherstäbchen haben seit Tausenden von Jahren ihren festen Platz in der Religion der Erde - bis heute. In der Vergangenheit wurde es - zusammen mit Myrre - nicht nur in den Gottesdienst, sondern auch in den Höfen Gottes eingesetzt, da sein Geruch eine besänftigende Wirkung haben soll (11).

Nach ägyptischen Erfahrungen waren Weihrauch und Myrre sehr effektiv bei der Herstellung des geistigen Gleichgewichtes. Räucherstäbchen (hauptsächlich aus Boswellia serrata, aber auch B. sacra und andere) werden in der indischen Ayurveda-Medizin seit 3000 Jahren in zwei Indikationsbereichen mit Erfolg eingesetzt: bei Entzündungskrankheiten und bei Nervenerkrankungen. Der Weihrauch als Arzneimittel hatte auch in der antiken Schulmedizin seinen Platz, wie die hippokratische Schrift beweist.

Räucherstäbchen haben die Judäer im Kloster und natürlich im Beten verwendet. Der Weihrauch und die Myrre werden in vielen Bibelstellen erwähnt und waren fester Bestandteil der juedischen Religion. Als Schlummertrunk und Anästhetikum für Exekutionskandidaten wurde eine Mischung aus Weihrauch und Myrre ("Retsina") verwendet (11). Räucherstäbchen fanden auch ihren Weg in das erste abgeschlossene Medizinsystem im Westen - wahrscheinlich aus der Kirchentradition: Hildegard von Benjamin von den Bingerinnen.

Zwei Dinge verdienen hier besonderes Augenmerk: Hildegard beschäftigt sich explizit mit weissen Räucherkörnern. Weihrauch kam zu Anfang der Moderne aus der klösterlichen Heilkunde in die säkulare Medizin: Der erste Nachweis von Räucheröl (Oleum thuris) in dt. Offizieren (11) stammt aus dem sechzehnten Jh. Räucherstäbchen waren auch für Sebastian Kneipp ein Naturheilmittel:

Für bestimmte Krankheiten empfiehlt er die Aufnahme von Weihrauchkörnern pro Tag. Die einschlägigen Texte von Frau Dr. med. Hildegard v. A. Kneipp waren nicht bekannt für die Anwendung von weißem Weihrauch, der offenbar auf Jahrhunderte alte Erfahrungen in Deutschland zurückgeht. Weil das Olivenbaum in den klassischen Apothekenbestand gehört, ist es auch im Deutschen Arzneibuch (DAB1) gelistet (16).

Interessant ist, dass "Olibanum" in den späten Pharmakopöen nicht mehr vorkommt: Noch bis zur Jahrhundertmitte wusste die klassische Pharmazie in Deutschland folgende Anwendungen für Weihrauch: (a) innerlich: Dieser tief greifende Umbruch hat in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg seinen schnellen und fast völligen Einzug gehalten - und lässt Olbanum in den Hintergrund treten.

Die naturheilkundliche Wirkung von Olivenöl ist natürlich auf die entzündungshemmende Wirkung von Olivenöl ausgerichtet. Ursprünglich wurde festgestellt, dass die pharmakologische Bestimmung die der Kunstharze war; in den vergangenen Jahren wurden die Dosäuren erneut aus diesem Harzgehalt extrahiert und als Überträger der antientzündlichen Wirkung nachgewiesen: In der 1986 von Singh und Atal veröffentlichten Untersuchung (20) zur Untersuchung eines alkoholhaltigen Weihrauchextraktes auf Rattenpfotenödemen wurde die entzündungshemmende Wirkung nachweisbar.

Dieses Experiment zeigte einige Besonderheiten in der Pharmazie des Salai Guggal Extraktes: Weihrauch ist deutlich entzündungshemmend, aber (1) nicht fiebersenkend, (2) auch nicht schmerzstillend. Im Jahr 1991 ist es der Arbeitsgruppe von Prof. Hermann Ammon an der Uni Tübingen gelungen, das Prinzip der Boswelliasäureaktivität präzise nachzuweisen (2). Wie Ammon et al. gezeigt haben, besteht der außerordentliche Wirkstoff des Weihrauchextraktes in der gezielten Verhinderung der Synthese von Leukotrien durch die Inhibierung der 5-Lipoxygenase.

Neben der allgemeinen anti-phlogistischen Wirkung der Blockierung dieser Leukotrienreaktionen wurden im Rahmen des Labors weitere heilende Wirkungen des Weihrauchextraktes nachgewiesen: Immunomodulation oder Immunsuppression: Weihrauch-Extrakt verringert die Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen und damit die Migration der polymorphkernigen Blutkörperchen in das entzündliche Gewebe.

Wagner, Cnaus und Jordan (22) berichten 1987 über ihre Experimente mit Weihrauch-Extrakt zur Einflussnahme auf das Komplementsystem: In einem Komplement-Test mit Meerschweinchenseren als Komplement-Quelle und Hammel-Erythrozyten wurde in einem In-vitro-Test gezeigt, dass Weihrauch-Extrakt den Verlauf der Komplement-Kaskade in einem immunmodulatorischen oder -suppressiven Sinne prägen. Das Erstaunliche an dieser Klinik ist wohl die sehr geringe Zeit der Weihrauchbehandlung (1200 mg eines Trockenextrakts an sieben Tagen pro Tag), deren Wirkung jedoch durch die neuropathologische Nachuntersuchung der chirurgischen Präparate eindeutig belegt wurde.

Wie erwartet kam es bei den Patientinnen und Patienten zu einer deutlichen Reduktion des Peritumorödems - im Sinn der bereits bewiesenen entzündungshemmenden Wirkung. Überraschend war jedoch, dass dieses kurzfristige Räuchermittel in 50% der Fällen zu einer deutlichen Nekrose des Krebsgewebes führte. Basierend auf diesen Ergebnissen stellt Prof. Simmet auch eine cytostatische Wirkungsrichtung von Olibanum auf.

Wenn man im TV oder in der Fachpresse vom "Wundermittel Weihrauch" redet, dann bezeichnet man damit die Medizin "H15 Ayurmedica". Nahezu alle Studien zur Wirkung von Weihrauch wurden mit diesem Produkt durchgeführt: Die H15 Ayurmedica sind Tabletten mit je 400 mg Trocken-Extrakt (Olibanum extraktum siccum) aus Boswellia serrata. Dennoch wird es noch Jahre dauern, bis ein solches Arzneimittel in Deutschland Zulassung findet.

Darin heißt es, dass ein Präparat nur unter der Bedingung eingeführt werden darf, dass es in seinem Ursprungsland eine Genehmigung für das Inverkehrbringen hat. Wira (Göppingen) versuchte, das Präparat aus Indien einzuführen, wurde vom Ministerium für Soziales Baden-Württemberg abgelehnt: Das Präparat wird dort bereits mit deutscher Kennzeichnung und Packungsbeilage für den Import bereitgestellt.

Aus den jahrhundertealten Erfahrungen mit dem Pflanzenheilmittel und in der Aroma-Therapie sowie den Ergebnissen der heutigen Weihrauch-Forschung ergeben sich Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Geist, Magen-Darm-Trakt (auch Atemwege) und Abwehrsystem. Das Drogentelegramm vom 14. 8. 1998, in dem die Rheumatologische Bundesvereinigung vom Einsatz von Boswelliasäure abriet, sorgte für Verunsicherung:

Eine Placebo-kontrollierte Untersuchung 7 von 1988 (!) war ausgehoben worden, wonach kein messbarer Effekt auf die rheumatische Arthritis bei Weihrauch nachgewiesen werden konnte. Seit 1988 wurden zudem große Erfolge in der weltweiten Räucherwerksforschung erzielt. Bei all diesen Tests hat sich der Weihrauchextrakt bei der Therapie von rheumatischen Gelenkerkrankungen durchgesetzt.

Es wäre in den kommenden Jahren notwendig, den Gebrauch von Olivenbaum bei Allergie, Schuppenflechte und Bronchialasthma zu erproben. Wie die Aloe und die sehr ähnlichen Myrrhe gehörten sie in der antiken Humormedizin zum weiteren Kreise der Bitterstoffe. Außerdem gehört Weihrauch zu den (milderen) Rubefacientia (4, S. 55).

Wer mit der Langzeitbehandlung von chronischen Gelenkerkrankungen Erfolg haben will, muss Weihrauch in ein synergetisches Behandlungskonzept integrieren, wie zum Beispiel...: Ungeachtet der Bedürfnisse und Unannehmlichkeiten eines H15-Imports - was für Heiler sowieso nicht in Betracht kommt - wird das Olivenbaum in Kapsulis seit langer Zeit mit Erfolg in der naturopathischen Gelenkbehandlung eingesetzt:

Weil diese Räucherkapseln keinen Auszug, sondern pulverförmiges Weihrauch enthält, ist der Depotaufbau für die Wirkung noch wichtiger als bei H15: Der Betroffene muss natürlich informiert werden, dass die Wirkung nach etwa vierwöchiger Behandlung nachlässt. Das Verschlucken der Kapsel verursacht teilweise Schwierigkeiten, da die grösste Kapselgrösse (00) für ein sinnvolles Mischungsverhältnis von Weihrauch und Füllstoff (Laktose) verwendet werden muss. 9:

Kritische Stellen (11) zeigen, dass in den " großen " Homöopathielehren der Medizin kein Olivenbaum vorkommt und nur in der so genannten "para-allopathischen Zone" in der Stimme gelistet ist (Hinweis: Rauheit und Rauheit der Stimme, Trit. D3). Es stimmt, dass es keine echten homöopathische Arzneimitteltests für Olivenöl gibt und dass seine Verwendung als Homöopathie auf Erfahrungen aufbaut.

Mit der Zilly-Gruppe ( "Zilly GmbH", Baden-Baden) wurde eine Reihe homöopathischer Olibanum-Produkte auf den Markt eingeführt: als Tinktur, Salbe (Tinktur: Wollwachs-Alkoholsalbe 1:9), Tabletten und Kügelchen im D1, die - natürlich in einem Gesamtkonzept - die Symptome sehr gut lindern können. Der Weihrauch in der Kapsel, als Auszug oder als "para-allopathische" Homöopathie - jeder Mitarbeiter sollte hier seine eigenen Erlebnisse haben.

Der Weihrauch ist ein wertvoller, zu Recht vergessener therapeutischer Wirkstoff, der seinen festen Platz wieder einnimmt. Die Angaben für Boswellia Serrata entstammen (1). Myrrhe ist - vergleichbar mit dem Olivenbaum - ein weisser Fruchtsaft (Emulsion aus ätherischen Ölen, Harzen, Gummi) aus der Borke von Commiphora abessinica und C, heimisch in Ostafrika und Arabien.

Wie B. Serrata gehört diese Baumart zu den B. Serraceae. 7 Z. Rheumatol. 57 (1988), 8. 8 Dieses Präparat beruht auf einer Rezeptur von HP Wolfram Herzog, (64668-)Rimbach, der schon seit Jahren in der Behandlung von Gelenkserkrankungen eingesetzt wird. Fachliteratur (1) Laufende Räucherwerksforschung.

Wissenschaftliche Kenntnisse über die Wirkung und Verwendung von indischem Weihrauch. Bad Baden-Baden 1998 (2) Munition, H.P.T., T. Mack, G.B. Singh u. H. Safayhi:'Hemmung der Leukotrien-B4-Bildung in Peritonealneutrophile der Ratte durch ethanolischen Extrakt aus Boswellia serrata-Gummiharz-Exsudat'. münchen 1996 (6): Die Wirkung von Boswellia Serra-Gummi-Harz bei Patienten mit Colitis ulcerosa".

9 ) Höllwig, Bettina: "Wirbel um Weihrauch". Bd. 3, S. 5 (10) von: "Therapie mit Boswelliasäure (Weihrauch) - eine Nahrungsergänzung oder gar Therapiealternative bei autoaggressiven Erkrankungen". Weißer Weihrauch und Myrre. Ärztliche Zeitschrift, 14.10.1996. (17) Räucherstäbchen: "Weihrauch: Eine Droge? HP Naturheilkunde 12/1998, S. 85 (18) Saudi-Arabien, Hasan, P.T. Ammon: "Pharmakologische Gesichtspunkte von Weihrauch und Boswelliasäuren".

19 ) Sellerie, W., M. Watt: Weihrauch und Myrre. Muenchen ( "Knaur") 1997 (20) Singh, G.B., Atal, C.K.:'Pharmakologie eines Extraktes von ex-Boswellia Serra, einem neuartigen nicht-steroidalen Entzuendungshemmer'. Jordanien: "Pflanzliche Inhaltsstoffe mit Wirkung auf das Komplementsystem". Ulcerative Colitis incense" (23). Deutschsprachige Zeitschrift, Nr. 3, S.31 (24) "Weihrauch gegen Hirntumore?

Deutschsprachige Zeitschrift, 137th volume, No. 3, p. 32 (25) "Weihrauchextrakt bei entzündlichen Erkrankungen. "Internet-Information der Arzneimittel-Kommission, Status 2.10.98. (27) "Weihrauchextrakt".

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