Weihrauch Verwendung

Verwendung von Weihrauch

Bei Internet-Browsern stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Der Weihrauch wird bei besonderen Zeremonien, Vespern, Prozessionen und auch bei Beerdigungen verwendet. Die ersten Hinweise auf die Verwendung von Weihrauch finden sich in dreieinhalbtausend Jahre alten Texten aus dem Niltal. Im Tempel und natürlich im Gebet verwendeten die Juden Weihrauch. Der Weihrauch, arabischer Luban, ist das getrocknete Harz des gleichnamigen Baumes.

Weihrauch

Räucherstäbchen (Olibanum) ist das Resin der Räucherstäbchen. Nicht nur für den kirchlichen Bereich ist das Räucherharz wichtig, sondern hat schon immer als (All-)Heilmittel gedient. Der Weihrauch wird als schmerzstillend und antientzündlich, lindernd und defensiv angesehen. Haupteinsatzgebiete für Weihrauch in der Medizintechnik sind z.B. Rheumatismus, Darm- und Gelenkerkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, Allergie, Hirntumore, Psoriasis, zur Wunddesinfektion.

Weihrauch wurde beispielsweise als Salbe gegen Ulzera, Kopf- oder Ohrschmerzen eingesetzt. Der Weihrauch wird bei besonderen Zeremonien, Vesper, Umzügen und auch bei Begräbnissen eingesetzt. Weihrauch wird auch bei der Weihe von Kirchen, Altären, Glocken und Segen eingesetzt. Räucherstäbchen haben die Symbolkraft, dass mit zunehmendem Rauchen auch unser Beten zu Gott aufsteigt.

Räucherstäbchen werden auch in der Heiligen Schrift oft als wertvolles Opfer genannt. Zum Beispiel wurden in Betlehem Räucherstäbchen, Weihrauch und Myrre in die Futterkrippe gebracht, und die katholische Gemeinde wäre ohne Weihrauch undenkbar - auch wenn einige es sich vielleicht erträumen. Das Räucherwerk ist bei vielen Altarservern sehr populär.

Der eine Bote (Thuriferar) führt das Räuchergefäß, der andere (Navicular, lat. navicula = kleines Schiff) das so genannte kleine Boot, das einem Boot ähnelt, in dem sich die Räucherkörner aufhalten. Bevor der Service beginnt, werden die Aschenreste aus dem Räuchergefäß entfernt und die erste Steinkohle zündet. Vor dem Auflegen der Räucherkörner auf die glühenden Kohlen wird die Esche mit einem kleinen Esslöffel von der Steinkohle abgeschabt.

Um der Steinkohle das Einatmen zu ermöglichen und dem Weihrauch seinen typischen Geruch zu verleihen, sollten nicht zu viele Getreide aufgetragen werden. Eine weit verbreitete Meinung ist, dass Weihrauch die Kipprate von Altarservern steigert, da sie dem Weihrauch besonders "ausgesetzt" sind. Die meisten Saaldiener sind in einem Zeitalter, in dem Wachstumsstörungen, Pubertäts- und andere Durchblutungsstörungen sehr verbreitet sind.

Immer wieder ist auch eine deutliche Zunahme der Hustengeräusche in der Gemeinde zu hören, wenn ein Räuchergefäß auftaucht (auch wenn es noch nicht raucht). Die Reizung des Hustens wird nicht durch den Weihrauch hervorgerufen, sondern durch die gebrannte Steinkohle.

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