Weihrauch Wirkung

Räuchereffekt

Die Forscher verstehen die Wirkung von Boswelliasäuren immer besser. Der Weihrauch ist vor allem aus religiösen Festen bekannt, aber er ist auch eine alte Heilpflanze. Der Weihrauch, auch Boswellia genannt, wird von Heilpraktikern bei entzündlichen Erkrankungen empfohlen. Weihrauch wird seit Jahrzehnten erforscht. Schon im Altertum war die desinfizierende Wirkung bekannt, weshalb bei Großveranstaltungen oft in den Tempeln geräuchert wurde.

Weihrauch: Wirkung als Mittel| Boswellia Serrata

Und wer erinnert sich nicht an die Weisen, wenn sie Weihrauch hören? Räucherstäbchen waren neben der Myrre und dem Geld eine der Begabungen der orientalischen Zaren. Ein Kilo Weihrauch hat damals rund 500 EUR gekostet. Räucherstäbchen galten also schon in früherer Zeit als wertvolles Gut - und als Heilmittel. Das ist Weihrauch?

Der Weihrauch ist das Naturharz (Olibanum) des Räucherstäbchens. Der indische Weihrauch Blanc Weihrauch wird von dem Arabisch Weihrauch Blanc Weihrauch unterschieden. Zur Gewinnung des Harzes wird die Baumrinde zerkratzt, der entweichende Saft verfestigt sich in der Umgebungsluft und formt rot-gelbliche oder braune Narben. Der Weihrauch kann nicht in jeder Menge geerntet werden.

Bereits vor 7000 Jahren wurde Weihrauch den östlichen Gottheiten zum Opfer gebracht. Räucherstäbchen wurden von den Ägyptern auch zum Balsamieren, als Weihrauch und vor allem zur Desinfektion verwendet. Auch in der indianischen Volksheilkunde Ayurveda werden die Auszüge aus dem Weihrauchharz Olivenbaum seit Tausenden von Jahren gegen Arthritis und Bronchitis eingenommen. Keine andere Pflanzenart wurde in der Heilkunde so intensiv geprüft wie Weihrauch.

Die Wirkungsweise von Olibanum ist noch nicht erwiesen, wird aber dennoch bekräftigt. Neben bekanntem Inhaltsstoff wie ätherische Öle oder Tannine beinhaltet das Weihrauchharz auch 5 - 8% Boswelliasäuren - die Wirkstoffe des Weihrauches. Die Entzündung wird auch im Organismus durch ein gewisses Entzündungsenzym (5-Lipoxygenase) ausgelöst.

Bei den Leukotrienen handelt es sich um körpereigene Substanzen, die bei einer Entzündung entstehen und für die Erhaltung chronischer Infektionen zuständig sind. In klinischen Studien wurde festgestellt, dass Boswelliasäuren, die aus dem Räucherharz gewonnen werden, eine starke antientzündliche Wirkung bei entzündlichen Erkrankungen wie Rheumatismus und Polyarthritis haben. Mit Weihrauch behandeln? Aus der jahrhundertealten Praxis mit dem Pflanzenheilmittel Olivenöl und den Ergebnissen der heutigen Räucherwerksforschung ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bei chronischer Entzündung.

Die Boswelliasäure des Weihrauches aus Indien weist daher vielversprechende Aussichten auf, die jedoch durch weitere sinnvolle Untersuchungen nachweisbar sind.

Auch interessant

Mehr zum Thema