Weihrauch Wirkung Entzündungen

Räuchereffekt Entzündungen

Allein in Deutschland werden mehrere Arbeitsgruppen mit medizinischer Wirkung vermutet, die für die Aufrechterhaltung der chronischen Entzündung verantwortlich sind. Die Entzündungen der Haut können sehr vielseitig sein. Weihrauchöl ist auch sehr hilfreich bei Entzündungen im Darm. Sie sind aber vor allem an entzündlichen Prozessen und an der Auslösung von Schmerzen beteiligt.

Weihrauch: Helfen gegen üble Seelen und Entzündungen?

Von den Ägyptern wurde er als "Schweiß der Götter" verehrt, die Weisen hatten ihn dabei und er bietet auch heute noch das passende Milieu: in den Kirchen: Weihrauch. Das in der Indianer- und Arabermedizin seit Tausenden von Jahren bewährte Resin des Salai-Baumes wird auch in unserer Kultur als unterstützendes entzündungshemmendes und schmerzstillendes Mittel immer wichtiger.

Vor nicht allzu langer Zeit erweckte der Ausdruck Weihrauch in diesem Land die kirchlichen Vereinigungen. Während des Glühens entsteht ein aromatischer Duftrauch, der Weihrauch, der in der Orthodoxie oder sogar in der Römisch-Katolischen Gemeinde eine bedeutende Rolle spielt. Die katholische Literatur z.B. steht für die Läuterung und das Aufsteigen in den Paradies.

Aber es waren keinesfalls die Rechtgläubigen oder Katholischen, die Weihrauch für den religiösen Gebrauch aufgedeckt haben. Israel, die Sümer, die Babel, die Phoenizier, die Römer und nicht zu vergessen die Aegypter, die bereits Weihrauch gekannt haben und ihn zur Anbetung ihrer Goetter oder zur Vertreibung boshafter Seelen benutzten. Bereits etwa anderthalbtausend Jahre vor Christus war Weihrauch so begehrt, dass sein Verkehr zur Entwicklung großer Handelswege zwischen Arabien und dem mediterranen Raum beizutragen hatte.

Räucherstäbchen waren wertvoll. Denn sie kannten das große Potential des Kunstharzes - seine heilende Wirkung. Die ersten Anzeichen für den Einsatz von Weihrauch in der Arabischen Welt findet man in 3.500 Jahre alten Schriften aus dem Tal des Nils. Den Ägyptern zufolge verwendeten sie Weihrauch für den Wohlgeruch der Lüfte, aber auch für die Salbe und Wundversorgung.

Danach verwendeten die griechisch-römischen Mediziner Räucherstäbchen, um Wunden zu reinigen, Atemwegserkrankungen und Verdauungsprobleme zu behandeln. Die Beweise für den Einsatz von Weihrauch in der indisch-yurvedischen Heilkunde gehen noch weiter zurück. In der traditionellen indischen Heilkunde wird Weihrauch seit etwa fünftausend Jahren eingesetzt. Im Ayurveda-Bereich geht es ebenfalls in erster Linie um die Therapie von entzündlichen Krankheitsbildern durch äußere und innere Einwirkung.

Räucherstäbchen wurden bis zum Hochmittelalter, bis zur Zeit von Hildegard von Bingen, auch in der Heilkunde im Westen der Erde verwendet. Die antibakterielle Komponente und die daraus resultierende positive Wirkung waren aus heutiger Sicht nachvollziehbar.

Möglicherweise war es die Entstehung synthetischer chemischer Drogen, die diese Räuchermöglichkeiten in den Hintergrund drängte. Das jahrtausendealte Wissen über Weihrauch zu überprüfen, würde Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Die Komposition des Weihrauches und der Einfluß seiner Komponenten werden seit der Hälfte der 80er Jahre erforscht.

Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen lassen sich für die Forscher unterschiedliche Schlussfolgerungen ableiten: Nach ihren Schlussfolgerungen kann Weihrauch eine Stützfunktion bei der Schmerzlinderung oder dem Abbau von Ängsten zuerkannt werden. Jede Zutat hat ihre eigene, einzigartige Wirkung. Ein Beispiel ist das in einer Untersuchung als Weihrauchbestandteil entschlüsselte Acetyl-11-keto-?-boswellic acid.

Dadurch wird die Bildung von E2, das für die Entwicklung von Entzündungen und des Fiebers eine große Bedeutung hat, gehemmt. Daher ist es logisch, dass Boswelliasäure eine antientzündliche Wirkung hat. Aber eines ist sicher: Weihrauch ist in den letzten 25 Jahren wieder in den Mittelpunkt der Forschung gerückt.

Es gibt kein einziges Weihrauch-Präparat, das in der Welt als Medikament zugelassen ist. Als so genannte "ayurvedische Medizin" sind in Indien eine Vielzahl von Präparaten auf Weihrauchbasis auf dem Markt. Darüber hinaus ist Weihrauch auch als Nahrungsergänzung in unterschiedlichen Formen erhältlich: als Pille, in Kapseln oder als Ölsaat. Unabhängig von der Darreichungsform: Weihrauchextrakt gilt als gut verträglich.

Für die Herstellung von Dragees, Ölen und Dragees wird fast ausschließlich indischer Weihrauch verwendet, der im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Produkten einen hohen Reinheitsgrad und eine große Menge an biologisch aktiven Inhaltsstoffen aufweist. Indem man auf Rumpf und Äste schneidet, erhält man eine klebrig-milchige Lösung, aus der das orangene Weihrauchharz durch Trocknen an der frischen Luft wird.

Synthetische Räucherstäbchen oder ihr wirksamer Auszug ist nicht nachvollziehbar. Interessant ist, dass einzelne Bestandteile des Weihrauches, wie z.B. Boswelliasäure allein, nicht die gleiche positive Wirkung haben wie der gesamte Weihrauchextrakt. Als Nahrungsergänzung aus reinen Naturstoffen unterstützt der indische Weihrauch herkömmliche Schmerzmittel oder Entzündungshemmer. So erregt der Ausdruck Weihrauch in diesem Land nicht mehr nur die kirchlichen Vereinigungen.

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