Weizenkleie

Weizenkleie

Morgens liebe ich Weizenkleie in meinem Brei! Weizenkleie nimmt seit Jahrhunderten eine ganz besondere Stellung in der Pferdefütterung ein. Bran, im Volksmund auch "Chrüsch" genannt, ist ein Restschalenprodukt, das bei der Weizenverarbeitung entsteht. Die Weizenkleie ist ein Nebenprodukt der Weizenmehlproduktion. In der Vergangenheit galt Weizenkleie als Abfall und wurde an Schweine verfüttert.

Die Weizenkleie füllt den Magen und hält den Magen gesund.

Weizenkleie entsteht bei der Weizenverarbeitung. Die Weizenkleie ist eine natürliche, bewährte Ballaststoffquelle und wird heute in vielen Vollwerternährungen verwendet. Das ist Weizenkleie? Wird das Weizenkorn zu Weizenmehl verarbeitet, entsteht seine äussere, getrocknete Hülle, die Aleuron-Schicht, als Abfallprodukt. Weizenkleie ist eine weit verbreitete Zutat in Müslis und Gebäck und liefert reichlich Ballaststoff.

Man muss genug Alkohol zu sich nehmen, denn Weizenkleie schwillt an. Wie wird Weizenkleie hergestellt? Dies sind die Bestandteile der Weizenkleie: Cellulose und Hemizellulose sind die wichtigsten Pflanzenbestandteile der Weizenkleie. Es enthält auch Lignin. Im Durchschnitt enthält es etwa 30-prozentige Eiweiße und etwa sieben prozentige Fette. Sind Weizenkleie und Weizenkeim identisch?

Nein: Während bei der Weizenmahlung Weizenkleie als Abfallprodukt entsteht, sind es die noch nicht keimenden Eizellen. Der Weizenkeim hat ein niedrigeres Quellungsvermögen als Bran, da der Ballaststoffgehalt geringer ist. Getreidekeime sind angereichert mit Vitaminen, Foliensäure, Mineralien und- spuren. Der regelmäßige Konsum von Weizenkleie gewährleistet eine gute Darm-Peristaltik und ein gutes Stuhlaufkommen.

Die Weizenkleie übersättigt dauerhaft. Weizenkleie wird nie roh konsumiert, sondern erst nach ausreichender Quellung. Da die hier aktiven Fermente nicht in der Lage sind, Weizenkleie leicht zu verarbeiten, wird der Brei nach vorne geschoben. Die Weizenkleie hat einen Ballaststoffgehalt von 45,4 gr pro 100 gr. Der Ernährungsverband rät zum täglichen Konsum von ca. 30 gr. Nahrungsfasern.

Weizenkleie an

"So unverständlich wir Menschen uns in manchen Teilen verhalten, so richtig ist der Umgang mit Bran, wenn auch nur an einem kleinen, unauffälligen Punkt. Jedes Dienstmädchen beschuldigt die Schweinekleie, die, ich würde sogar behaupten, einen gesünderen und stärkeren Wirkstoff hat als das Brei selbst. Sinnvoller wäre die Hausfrau, die die nährende und heilende Kraft der Pflanze behutsam in ihre Obhut nimmt und ihre Kinder mit diesem edlen, nahrhaften und gesunden Mittel behandelt.

Der Schriftsteller ist einer der bedeutendsten Naturheilkundler Deutschlands, Pastor Sebastian Kneipp, der den großen Nährstoffgehalt und die positive Wirkung der Weizenkleie auf Metabolismus und Darmflora bereits vor über 150 Jahren gekannt und sie daher nicht nur seinen Patientinnen und Patienten, sondern auch den Leserinnen und Leser seines Standardwerks "My Water Treatment" wärmstens empfohlen hat.

Haupteinsatzgebiet für Weizenkleie ist die Konstipation, d.h. die zu lange Verweilzeit von unverdaubaren Nahrungsresten im Dünndarm. Verstopfungen sind durch eine verschärfte und zu geringe Freisetzung von zumeist kleinen Mengen Stuhl charakterisiert, die oft mit dem Eindruck einer belastenden und lückenhaften Leerung einhergeht. Täglich werden vier oder mehr Darmbewegungen als Diarrhöe und weniger als drei Darmbewegungen pro Tag als Konstipation angesehen.

Manche Menschen haben jeden Tag Stuhlgänge, empfinden sich aber immer noch etwas überlastet, weil die Verweildauer der Nahrungsmittel im Verdauungstrakt zu lang ist. Die Unverdaulichkeit der Nahrungsmittelreste einer Speise, die bereits nach einem Tag oder nach drei bis vier Tagen den Verdauungstrakt verlässt, trägt wesentlich zum Wohlbefinden des Menschen bei.

Wenn die Aufenthaltsdauer zu lang ist, kommt man sich schwerfällig und beklagt vor, ganz zu schweigen davon, dass Gärungs- und Verrottungsprozesse im Verdauungstrakt Toxine produzieren können, die nicht nur die Darmschleimhäute, sondern auch die Lebens- und Stoffwechsellage schädigen. So haben viele Menschen mit unsauberer Oberhaut eigentlich gar kein Problem, aber zu viele Giftstoffe im Verdauungstrakt durch chronische Obstipation.

Verstopfungen sind ein Zeichen für eine Vielzahl von funktionellen und biologischen Erkrankungen, die weitaus seltener auftreten. Die Ursache für die Darmverstopfung sind z.B. Tumore, Verengung des Verdauungskanals durch Schrumpfnarben nach Geschwüren, Divertikeln (Darmwandprotrusionen), Hämorriden, Anusrisse, Rektumprolaps, ein Gallensäurenmangel, eine Hypothyreose, Nervenkrankheiten, Eisendefekt oder Hormonveränderungen während der Trächtigkeit.

Daher sollte die Konstipation zunächst von einem Hausarzt oder Spezialisten geklärt werden, da sie eine chirurgische Behandlung erfordern kann. Trägheit und Konstipation sind ein Symptom oder eine offenkundige Krankheit, die zu Recht als Volkskrankheit bezeichnet werden kann. Schließlich ist etwa jeder Zehnte von einer funktionalen oder sogenannten "habituellen" Konstipation befallen, bei der die Frau viel öfter als der Mann ist.

Interessant ist, dass die Darmschwäche in solchen Staaten mit hohem Rohfaserverbrauch (Ballaststoffe) weit weniger verbreitet ist. Häufigste Gründe für gewohnheitsmäßige Verstopfung sind faserarme Diät, mangelnde Bewegung und unzureichender Alkoholkonsum. Entsprechend ist die Therapie: eine Zunahme der Bewegung, eine höhere Aufnahme von ballaststoffhaltigen Nahrungsmitteln und eine Zunahme der Trinkgewohnheiten, wodurch der größte Therapieerfolg vor allem mit der Verbindung von "Ballaststoffen & Flüssigkeitsaufnahme" erreicht wird.

Für die Therapie der Verstopfung - und das kann nicht oft genug hervorgehoben werden - ist die Verwendung von anthrachinonhaltigen (Senneblätter) und synthetischen Abführmitteln absolut nicht zu empfehlen. Ihre Anwendung ist nicht nötig, da die Darmschwäche leicht, sanft und ohne Nebenwirkungen behandelt werden kann, und zwar mit Weizenkleie, die bereits von Pater Kneipp hoch gelobt wird.

Im Falle einer Darmschwäche wird daher empfohlen, ein bis drei Esslöffel Weizenkleie pro Tag einzunehmen, kombiniert mit einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme. Die Weizenkleie ist so gut verdaulich, dass sie für Säuglinge in den Brei gemischt werden kann. Es ist jedoch immer darauf zu achten, zwischen 1,5 und 2,5 l Liquid über den Tag zu verzehren damit der Darmkleie genügend Schwellflüssigkeit zur Verfugung steht.

Die Weizenkleie ist eines der faserreichsten Nahrungsmittel, die wir haben. Ballaststoffe sind Ballaststoffe, die vom menschlichen Verdauungstrakt nicht verdaut werden können. Aus diesem Grund ist die Aufnahme von Ballaststoffkonzentraten wie Weizenkleie ein so einfacher Weg, den Verdauungstrakt zu stimulieren, Verstopfung zu lindern und den Körper ständig zu entschlacken.

Das liegt daran, dass Fasern auf ihrem Weg durch den Verdauungstrakt giftige Inhaltsstoffe abbinden und dafür Sorge tragen, dass sie abgesondert werden und den Metabolismus nicht weiter anstrengen. Hierzu gehören auch potenziell krebserregende Wirkstoffe. Ein regelmäßiger Konsum von Fasern kann das Risiko von Darmkrebs signifikant mindern. Die Weizenkleie hat einen hohen Ballaststoffanteil, denn 100 Gramm enthält 50 Gramm reiner Ballaststoff.

Die Quellfähigkeit und die hockerregulierende Funktion der Bran ist daher außergewöhnlich hoch. Weizenkleie beinhaltet auch viele Eisensäuren, Vanillesäure, p-Kumarsäure und Coffeesäure, die alle eine stark antioxidierende Funktion haben. Antioxidanzien können mit diesen schädlichen Stoffen interagieren und sie in stabile und nicht schädliche Stoffwechselprodukte umwandeln.

Die Weizenkleie ist besonders nützlich und nützlich, wenn die Diät eine ballaststoffarme Diät bevorzugen. Dies trifft sicherlich auf die vielen guten Auswirkungen von Weizenkleie auf den Magen-Darm-Trakt und den Metabolismus zu.

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