Welche Nahrungsergänzungsmittel sind Sinnvoll

Was sind sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel?

Die Darmreinigung ist eine sehr sinnvolle ganzheitliche Maßnahme. Aber wie nützlich sind Nahrungsergänzungsmittel als Gesundheitshelfer? Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen neben der Nahrung. Sind Nebenwirkungen vorhanden und schädlich? Ernährungsergänzungen: Was wirklich Sinn macht.

Gesundheitsernährung - Nahrungsergänzungsmittel - sinnvoll oder sparsam? Auszug aus dem Bildarchiv

Jede dritte Person konsumiert jeden Tag eine Kapsel oder ein Puder und die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wenden mehr als eine Mrd. EUR pro Jahr dafür auf. Frühstückstablette, Magnesiumgetränk vor dem Training, regelmäßiges Knochenvitamin für die Gelenke und Gingko für das Gehirn: Für viele Menschen gehört die Ernährung zum täglichen Leben. Einer von drei Menschen in der Bundesrepublik nehmen solche Tabletten oder Puder, für die jährlich mehr als eine Mrd. EUR ausgeben werden.

Welche zahllosen Vitamine und Mineralien sind es, die ganze Regale im Supermarkt ausfüllen und auch in der Apotheke wirkungsvoll inszeniert werden? "Nahrungsergänzungen sind gewöhnliche Nahrungsmittel und keine Medikamente." Auch wenn sie so geworben werden", sagt die Ernährungswissenschaftlerin der Konsumentenzentrale Nordrhein-Westfalen, Frau Engel. So gibt es beispielsweise keine Höchstgehalte an Vitaminen oder Mineralstoffen.

Damit die Verbraucher unabhängig und detailliert zum Themenbereich Nahrungsergänzungsmittel informiert werden, stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband ein umfassendes Internet-Portal zur Verfügung: die sogenannte Klinartext-Supplementierung. "Ein Hauptproblem aus medizinischer Perspektive ist die Interaktion von Nahrungsergänzungen mit Medikamenten", sagt Professor Dr. med. Dr. Diana Rubin, Chefarzt für Magen-Darm-Therapie und Diabetes an der Berliner Klinik für Augenheilkunde in Vivantes.

"Sogar bei Kräuterprodukten sind viele Effekte und Interaktionen völlig unklar, weil niemand sie jemals erforscht hat." Problematisch ist für sie auch, dass die meisten Patientinnen und Patienten diese Präparate ohne Rücksprache mit ihren behandelnden Arztinnen und -ärzten eingenommen haben. Als Folge davon kommt es zu Überdosen, die zu Erkrankungen wie Leberschäden oder Schäden an den Nieren kommen können.

Ihr Warnhinweis: Es gibt sicherlich Patientinnen mit einem Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen, wie ältere Menschen, Schwanger oder Veganerinnen. Nahrungsergänzung - sinnvoll oder geldsparend? Das bespricht am Samstag von 9:05 bis 11:00 Uhr Herr Dr. med. Klaus und Frau Dr. med. Klaus W. Becker. Kräftigt das Immunsystem, schütz die Bones!

pros and cons

Bei einem Treffen auf dem Internisten-Kongress wurden Auseinandersetzungen für und gegen Nahrungsergänzungsmittel in den Kreis geschleudert. Nahrungsergänzungsmittel: Einige Risiko-Gruppen können von Nahrungsergänzungsmitteln Gebrauch machen. Nahrungsergänzungen sind ein Milliarden-Dollar-Markt und werden von vielen Menschen für die Gesundheitsversorgung verschluckt. Ergibt das einen Sinn? Im Falle von Vitaminen der Sorte C und Iod ist die gesunde Nahrung in unseren Breitengraden nicht ausreichend, während die Schwangeren natürlich auch Folsäure benötigen.

Prof. Dr. Hans Konrad Bössalski von der Uni Hohenheim hob hervor, dass Nahrungsergänzungsmittel, kurz NEMs, die zur Kategorie der Lebensmittel gehören - genauer: ein Nährstoffkonzentrat oder andere Stoffe mit ernährungsphysiologischer oder gesundheitlicher Auswirkung - bei klinischer Unzulänglichkeit nicht angezeigt sind. Stattdessen dient sie der Vermeidung eines Defizits, vor allem bei Menschen mit einem erhöhten Mikronährstoffbedarf oder einer eingeschränkten Versorgung.

Der gestiegene Folsäurebedarf von Schwangerinnen zur Vermeidung von Neuralrohrdefekte ist bekannt. Für den Pro-Teil des NEM-Treffens empfiehlt er, Multivitaminpräparate statt der üblichen Folsäure-Ergänzung für Kinder zu nehmen. Bei einer Untersuchung wurde der Prozentsatz der Kinder mit niedrigem Geburtengewicht (im Vergleich zu Plazebo und folsäure- bzw. Eisenpräparaten) durch Verabreichung eines Multivitaminpräparates gesenkt, bei einer Meta-Analyse von 41 Untersuchungen wurde die Anzahl der Missbildungen um 50 Prozentpunkte gesenkt.

Für die fötale Fortentwicklung sei auch das " neue Kind im Klotz " der Vitamin-Forscher von Bedeutung, so P. Meier. Adipositas ( (Vitamine E, A, B, C, B, C, Z) und Krebspatienten mit wasserlöslichen Vitaminen haben ebenfalls einen erhöhten Mikronährstoffbedarf; eine verminderte Aufnahme sollte bei Patientinnen mit Kurzdarmerkrankungen und chronischen Darmentzündungen in Betracht gezogen werden, erinnert er.

Ein wichtiger Risikofaktor für die Unterernährung sind auch ältere Menschen, bei denen Unterernährung weit verbreitete Phänomene sind. Nicht zuletzt: Trenddiäten, die Aufnahme von sogenannten Fettersatzstoffen und vegetarischer, insbesondere veganer Nahrung können auch zu einer Minderversorgung mit Spurenelementen beitragen, betont er.

Nahrungsergänzungsmittel können eine einseitige Diät nicht ersetzen, betont der Ernährungsphysiologe, und ein Nahrungsmangel kann durch eine entsprechende Lebensmittelauswahl beseitigt oder vermieden werden. Darüber hinaus hat noch keine Studie eine präventive Wirkung durch die Zugabe von (hochdosiertem) EM bei Menschen ohne Mikronährstoffmangel erreicht. Er erwähnte unter anderem die Folsäure (in allen Altersgruppen) und die Vitamine A und B, vor allem bei Säuglingen und älteren Menschen.

Der Münchner Internierte und Vorsitzende der Tagung, Prof. Dr. Roland Günter R. Günter R. H. Gärtner, bat die Patientinnen und Patienten, sich möglichst über Nahrungsergänzungsmittel zu informieren. Eine bevölkerungsweite Anwendung von Nahrungsergänzungen zur Vorbeugung von Krankheiten, zur Steigerung des Wohlergehens und zum Ersatz von Ernährungsfehlern ist zwecklos. Auf der anderen Seite ist mit dem gezielten Gebrauch von Nanomaterialien in der Risikogruppe aber kaum etwas falsch.

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