Wie Schnell Wirken Aminosäuren

So schnell wirken Aminosäuren

Durchblutung und Sauerstoffversorgung werden schnell spürbar. Die richtige Mischung der Aminosäuren wirkt wie eine Aufbaukur von innen. Der Körper greift besonders bei hoher Belastung auf die Glykogenreserven zu, um schnell Energie zu gewinnen. Hohe Dosen von Vitamin C wirken hier meist präventiv. So wirken Aminosäuren dem Burnout-Syndrom entgegen.

Amino-Säuren

Die Aminosäuren sind als Eiweißbausteine bekannt und kommen in jeder einzelnen Lebenszelle vor. Man kann sie in zwei Kategorien einteilen, die essenziellen (im Organismus nicht produzierbaren) Aminosäuren und die nicht essenziellen (im Organismus produzierbaren) Aminosäuren. Es gibt 20 Aminosäuren, die sich zu einer Vielzahl von Eiweißen verbinden können.

Die acht essenziellen Aminosäuren werden durch zwölf nicht essenzielle Aminosäuren kontrastiert. Laut aktuellen Studien wurde die für die Produktion von Protein produzierenden Aminosäuren auf 23 Aminosäuren anwachsen. Betrachtet man nicht nur die eiweißbildenden Aminosäuren, sondern alle vorhandenen Aminosäuren, muss man erkennen, dass es weit über 200 Aminosäuren gibt.

Die meisten dieser Aminosäuren haben jedoch nichts mit der Eiweißsynthese im Organismus zu tun. Die Aminosäuren, die kleinsten Bausteine der Eiweiße, sind an vielen Vorgängen im Menschen beteiligt. Je nach Ziel und Aufgabenstellung bilden die Aminosäuren langgestreckte Bänder. Abhängig davon, welche und wie viele Aminosäuren kombiniert werden, entsteht eine andere Wirkung und damit auch andere Anwendungsorte.

Die Aminosäuren tragen zu Ausdauer, Leistungsfähigkeit, Regenerationsvermögen und Verletzungsgefahr bei. Aminosäuren können aber auch bei einer Depression hilfreich sein und die negative Stimmung kann durch Aminosäurenpräparate reduziert werden. Die Aminosäuren können auch zur Stärkung von Knorpeln und Beinen sowie bei Erektionsstörungen beim Mann beitragen. Damit sind sie mittelbar auch für die Energiekontrolle verantwortlich und können durch die Freisetzung von Testosteron-Aminosäuren am Muskelaufbau teilnehmen und auch diese Vorgänge mitsteuern.

Aminosäuren werden zum Aufbau von Muskeln und zur Leistungssteigerung gebraucht, um neue Muskeln zu formen und neue Zellen zu schaffen. Aminosäuren sind für die Regenerierung von Bedeutung, da sie für den Aufbau der Muskeln und die Auffüllung der Nährstoffvorräte unmittelbar nach dem Körpertraining verantwortlich sind. Eine Mangelsituation ist bei Ermüdung, Depression und Trägheit spürbar, die auch die Leistung mindert.

Auch hier ist das körpereigene System schwächer und der Organismus empfindlicher gegen eine Erkrankung. Werden Defizitsymptome wie Depression, Immundefizienz oder Ermüdung festgestellt, kann dies auf einen geringen Aminosäurenspiegel zurückzuführen sein. Obwohl der Mensch keine unmittelbaren Aminosäurenspeicher hat, stehen dem Organismus etwa 200 g Aminosäuren in einem so genanntem Aminosäurepool zur freien Nutzung zur Verfügun.

Beim Leistungssportler und auch beim Bodybuilder werden Aminosäurenpräparate eingesetzt, um den Organismus immer ausreichend mit ausreichend Kraft zu versorgen und die Regenerations- und Muskelaufbaufähigkeit des Körpers günstig zu beeinfluss. Macht es Sinn, Aminosäuren zu nehmen? Der Verzehr von Aminosäuren ist für den Menschen lebenswichtig. Proteine, deren Basisbausteine Aminosäuren sind, haben eine wichtige Funktion in allen unseren Gewebe, im Metabolismus und für das Abwehrsystem.

Zahlreiche Aminosäuren müssen mit der Ernährung absorbiert werden. Die Aminosäuren können vom Organismus aus dem absorbierten Protein freigesetzt und in den eigenen Metabolismus eingebracht werden. Es ist in der Lage, einige Aminosäuren aus anderen zu bilden. Die anderen ( "essentiellen Aminosäuren", siehe oben) müssen jedoch in ausreichenden Mengen geliefert werden. Diese Anforderung wird beim Sport und insbesondere beim Kraftsport erhöht (ca. 2g/kg).

Weil eine genügende Zufuhr von hochwertigen essentiellen Aminosäuren nicht mehr garantiert werden kann, ist in solchen Situationen eine Ergänzung ratsam. Aminosäuren sind für eine ausgewogene und ausgewogene Ernährungsweise notwendig, daher gibt es in der Regel keine oder nur in Ausnahmen. Bei der Einnahme von Medikamenten zusätzlich zur Nahrungsergänzung von Aminosäuren können unerwünschte Wirkungen auftauchen.

Wenn man diese Kombinationen von Aminosäuren und Arzneimitteln nicht im Vorfeld mit einem Mediziner bespricht, kann die Wirksamkeit von Arzneimitteln erhöht oder vermindert werden. Bei Nichtbeachtung der Dosierungsempfehlung für Aminosäurenpräparate können in einigen Anwendungsfällen Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Diarrhöe und Brechreiz auftreten. Deshalb sollte man sich immer an die empfohlene Tages- und Einnahmedosis halten, um den vollen Effekt der Aminosäuren zu entwickeln.

Aminosäuren können schädlich sein, wenn zu viel Protein geliefert wird und der Organismus dieses Protein nicht mehr in seine Aminosäuren aufspaltet. Es kann dann passieren, dass der Organismus zu viel Harnstoff bildet, der sich in den Fugen in Kristallform ablagern kann. Sind Aminosäuren zum Abmagern geeignet?

Viele Hersteller weisen darauf hin, dass die regelmässige Zufuhr von Aminosäuren in Tablettenform zu einer vermehrten Bildung von Schlankheitshormonen, einer verstärkten Fettabsaugung und zugleich zu einem verstärkten Muskelaufbau führt. Allerdings konnten die wissenschaftlichen Untersuchungen die Effektivität von Aminosäuren zur Gewichtsabnahme noch nicht nachweisen. Die Aminosäuren sind lebensnotwendige Komponenten des Menschen, sie sind wichtig für den Metabolismus, den Muskel- und Gewebsaufbau und das Proteingleichgewicht.

Manche Aminosäuren sind essenziell, was dazu führt, dass der Organismus sie nicht selbst zubereiten kann. Doch auch Aminosäuren, die der Organismus selbst produzieren kann, müssen über die Lebensmittel für eine gesunde Wachstums- und Proteinbilanz mitgenommen werden. Ein ausgewogener Speiseplan genügt im Grunde genommen, um den Organismus adäquat mit den wichtigsten Aminosäuren zu versorgen.

Ein ausreichender Vorrat an Aminosäuren bewirkt eine verbesserte Regulierung des Sattigkeitsgefühls, des Insulins und der Produktion von wichtigen Botenstoffen im Hirn. Über die möglichen Rollen, die Aminosäuren bei der Gewichtsabnahme einnehmen können, gibt es viele Theorie. Aminosäurenmangel sollte zu einem raschen Absinken des Insulins und damit zu Hungeranfällen auslösen.

Aminosäurenmangel manifestiert sich durch Ermüdungs- und Konzentrationsstörungen, sollte aber immer von einem behandelnden Arzt vor Beginn der Behandlung mit einer Aminosäurenzufuhr überprüft werden. Der Gewichtsabbau durch Aminosäuren wird einerseits durch die Unterstützung der Fettabsaugung und andererseits durch die Eindämmung des Appetites gefördert.

Die Aminosäuren Argentinin, Lysin, Phenylalanin und Ornithin haben dabei eine große Bedeutung. Das in der Verdauungswand gebildete Cholecystokinin bewirkt eine Signalisierungskette, die die Übersättigung anzeigt und die weitere Nahrungsaufnahme anhält. Im Zusammenhang mit der Gewichtsreduktion wird oft die L-Carnitine als solche erwähnt. Das L-Carnitin wird vom Organismus selbst hergestellt und kommt auch in Rindfleisch, Fischen, Geflügel und Muttermilch vor.

Zur Energieproduktion beiträgt die Aminosäure Glukose, da sie in den Nervenzellen in Glukose (Zucker) umwandeln kann. Die Einlagerung von Nahrungsfett soll der Gewichtsabnahme entgegen wirken. Eine Aminosäurenverabreichung kann unter fachkundiger Anleitung die Gewichtsreduzierung fördern, indem sie den Stickstoffhaushalt ausgleicht und Muskelverluste vermeidet.

Es gibt jedoch keine "Wunderpille" zum Abnehmen. Aber auch die Aufnahme von Aminosäuren kann keine einfache und rasche Abhilfe schaffen. Wenn Sie wirklich Gewicht verlieren wollen, müssen Sie das Alltagsverhalten neu denken, Ihre Energieaufnahme reduzieren und Ihre sportlichen Tätigkeiten intensivieren. Das Einnehmen von Aminosäurenpräparaten kann auch zu unerwünschten Nebeneffekten führen. Gegenwärtig gibt es keine ausreichende Erfahrung mit möglichen unerwünschten Effekten von Aminosäuren, jedoch kann eine unentdeckte Nierenerkrankung durch die zusätzliche Versorgung mit Aminosäuren verstärkt werden.

Wir empfehlen, die Verwendung von Aminosäuren zur Förderung der Gewichtsreduktion mit Ihrem Arzt zu erörtern. Die Aminosäuren sind die Basisbausteine der Proteine. Auch unsere Muskeln bestehen aus Proteinen und damit aus Aminosäuren. Bei der Biosynthese von Proteinen werden im Organismus 21 Aminosäuren zu Proteinen und auch zu strukturellen Proteinen aufgebaut.

Die Aminosäuren müssen jedoch in ausreichenden Mengen zur VerfÃ?gung gestellt werden. Die Aminosäuren werden in der Regel durch eine ausgeglichene Diät in ausreichendem Maße absorbiert, aber auch Athleten, insbesondere Kraftsportler, haben einen höheren Nährstoffbedarf (2g Protein pro kg statt 1,2-1,5g Körpergewicht). Es kann passieren, dass insbesondere die essenziellen Aminosäuren, die wir nicht unabhängig von anderen bilden können, in geeigneter Weise bereitgestellt werden müssen, weil sie nicht in ausreichendem Maße vorrätig sind.

Wenn zu wenig Protein mit der Ernährung zugeführt wird, werden die körpereigenen Eiweißspeicher, also unsere Muskulatur, attackiert und statt dessen wird immer ein bestimmter Prozentsatz zersetzt. Daher sollte während des Training, vor allem aber während der Regenerationszeit ausreichend Kraft zur VerfÃ?gung gestellt werden, damit der Körper sie zum Muskelaufbau nutzen kann.

Aufgrund der anabolen (muskelaufbauenden) Wirkungsweise der Aminosäuren werden sie oft im Krafttraining eingesetzt. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Zufuhr während der Regenerierungsphase und damit des Muskelaufbaus, aber auch um den Zerfall während des Trainings zu vermeiden, ist es ratsam, bei erhöhter Nachfrage Aminosäuren als Nahrungsergänzung zu ergänzen. Dabei ist ein qualitativ hochstehendes Aminosäurespektrum zu berücksichtigen.

Das sind die essenziellen Aminosäuren: In Aminosäurenpräparaten sind die so genannten BCAA's (englische Abkürzung für verzweigtkettige Aminosäuren: leucine, isoleucine, valine) bekannt. Auch für Athleten ist Argentinien von Bedeutung, das bei hoher Nachfrage oft nicht in ausreichenden Mengen aufbereitet wird. Darüber hinaus werden Aminosäuren wie Carnitin, die nicht in der körpereigenen Eiweißstruktur enthalten sind, aber für den Metabolismus (Fettstoffwechsel) von Bedeutung sind, in Nahrungsergänzungen eingesetzt.

Mit steigendem Konsum und Nachfrage nach Aminosäuren, wie es bei Athleten der Fall ist, ist eine entsprechende Ergänzung nützlich, um das Muskelwachstum zu fördern und seinen Zusammenbruch zu vermeiden. Wer regelmässig trainiert und Muskeln bilden will, sollte daher großen Wert auf eine ausgeglichene Kost und den Verzehr der essentiellen Aminosäuren in grossen Portionen lehren.

Außerdem ist eine regelmässige und ausreichend große Menge an proteinogenen Aminosäuren für die Belieferung der vorhandenen Muskeln von Bedeutung. Wer regelmässig trainiert, kann Nahrungsergänzungen mit einem hohen Anteil an Aminosäuren eingenommen werden. Die Nahrungsergänzungen sind sowohl als Tablette oder Saft als auch als Riegel erhältlich.

Der Zusatz von reinen Aminosäuren kann von Sportlern jedoch nicht als Substitut für eine ausgewogene und proteinreiche Diät betrachtet werden. Aminosäurenhaltige Nahrungsergänzungen werden in der Regel einige wenige Gehminuten vor und kurz nach dem Training einnehmen. Nicht alle eiweißbildenden Aminosäuren sind für die Förderung des Muskelwachstums gleichermaßen geeignet.

Andere Aminosäuren, die das Muskelwachstum wirksam fördern können: Beim Verzehr von einfachen Aminosäuren ist jedoch Vorsicht geboten. Das Nahrungsergänzungsmittel mit Aminosäuren ist nur für Hochleistungssportler sinnvoll, die regelmässig ein intensives Training durchlaufen. Außerdem sollten aminosäurehaltige Zubereitungen nur so lange genommen werden, wie ein verstärkter Bedarf an diesen Proteinbausteinen vorliegt.

Zudem tolerieren Menschen, die viel trainieren, in vielen FÃ?llen gewisse AminosÃ?uren nicht und zeigen bei der Aufnahme eine Nebenwirkung. Der Fachmann kann dann darüber befinden, ob die betroffene Fettsäure nicht mehr genommen werden soll oder ob eine Reduzierung der Dosierung ausreichen kann. Amino-Säuren gegen den Haarverlust? Als ein wachsendes Haarausfallproblem wurde die Auswirkung von Nahrungsergänzungen auf den Haarentzug studiert und es wurde herausgefunden, dass insbesondere die Aminosäuren Cystein, Methionin, Lysin und Arginin einen positiven Effekt auf den Haarentzug haben.

Mangels dieser für das Haar bedeutsamen Stoffe kann es zu schlechterer Qualität und Haarverlust kommen. Andererseits kann eine Supplementation mit diesen Aminosäuren dazu beitragen, exzessiven Haarverlust zu verhindern und die Haarneubildung zu unterstütz.... Die Aminosäuren können über die Ernährung aufgenommen werden. In den verschiedensten Mengen sind die unterschiedlichen Aminosäuren in den verschiedensten tierischen und pflanzlichen Produkten enthalten.

Viele Getreideprodukte beinhalten Aminosäuren in Proteinform. Vollkorndinkelmehl mit 13,3 g und Weizenkeim mit 26,6 g pro 100 g pflanzlicher Nahrung enthält viele Aminosäuren in Proteinform. Die Soja- und Linsenarten haben ebenfalls einen höheren Aminosäuregehalt von 33 g und 23,5 g und sollten daher Teil einer ausgeglichenen Ernähren.

Generell kann man feststellen, dass Getreide, Schalenfrüchte und Gemüse viele Aminosäuren haben. Die hier gezeigten Exemplare zählen zur Familie der Pflanzenaminosäuren. Aminosäuren können auch über Tierprodukte verzehrt werden. Zu den Wurstprodukten zählen unter anderem Koch-, Räucherschinken und Hühnerwurst, die die meisten Aminosäuren haben. Neben Aminosäuren enthält Fischprodukte auch lebenswichtige Stoffe und wertvolle Nährstoffe.

Besonders Thunfische, Heilbutte, Forellen, Makrelen, Hechte, Barsche und Fische haben einen großen Aminosäuregehalt. Unter den Molkereiprodukten sind Jogurt und Buttermilch die wichtigsten, die sich durch ihren Aminosäuregehalt auszeichnen. Es gibt keine präzisen Dosierempfehlungen für Menschen, die wenig oder gar keine Bewegung machen, da die benötigte Aminosäurenmenge eindeutig durch eine ausgewogene und gesunde Kost gedeckt ist.

Auch für den Volkssport empfahl die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung (DGE), die Nahrung nicht mit weiteren Aminosäuren zu ergänzen, sondern sich mit einer ausgewogenen Diät zu nähren. Bei der empfohlenen Ergänzung durch Aminosäuren handelt es sich um einen höheren Aminosäurenbedarf (Proteine) des Organismus. Einzelne Aminosäuren wie Phenylalanin, Glycin, Arginin, Aspartinsäure, Carnitin, Cystein, Glukose etc. können auch einzeln als Nahrungsergänzung geliefert werden.

Dies erschwert eine allgemeine Dosisempfehlung, aber jede der Aminosäuren hat ihre eigene zu befolgen. Die Aminosäuren sind von großer Wichtigkeit für chemische Prozesse in lebenden Organismen (Biochemie), da sie die Grundbausteine der Eiweiße (Peptide und Proteine) sind. In dem Erbgut (Genom) sind 22 Aminosäuren kodiert, aus denen lebensnotwendige Eiweiße gebildet werden.

Die 22 Aminosäuren werden als so genannte proteinogene Aminosäuren bekannt. Die Aminosäuren sind in einer Kette aneinander gereiht und je nach Dauer einer Aminosäurenkette sprechen wir entweder von einem Peptid (bis zu 100 Aminosäuren) oder einem Protein (mehr als 100 Aminosäuren). Je nachdem, welche reaktive Seitenkette sie haben, werden die eiweißbildenden Aminosäuren in unterschiedliche Kategorien untergliedert.

Dies führt auch zu den unterschiedlichen chemisch-physikalischen Charakteristika der Aminosäuren. Besitzt eine Aminosäure nur eine lange nichtpolare Kette, beeinflußt dies unter anderem die Wasserlöslichkeit. Bei polaren Lösungsmitteln zum Beispiel machen die geladenen Seiten-Ketten eine Amino-Säure besser löslich, während die ungeladenen Seiten-Ketten die Amino-Säure besser unlöslich machen. Im Eiweiß sind viele unterschiedlich beladene Aminosäuren aneinander gebunden, was gewisse Teile hydrophil (wasseranziehend) oder hydrophob (wasserabweisend) macht.

Die Aminosäuren werden auch als so genannte zwitterions bekannt, da sie je nach Umgebung verschiedene Ladungsträger (positive oder negative Spannung ) haben. Diese Erscheinung wird durch die beiden funktionalen Reste einer Aminogruppe verursacht, nämlich die Aminogruppe und die carboxylgruppen. Einfach ausgedrückt, eine in einer Säurelösung gelöste und eine in einer Alkalilösung gelöste, positiv geladene und eine negativ geladene Amino-Säure.

Aminosäuren sind in neutraler wässriger Form sowohl in Form von positiven als auch negativen Ladungen vorhanden. Bei Berührung mit Wärme, Säure und Alkalien können die Eiweiße oder Aminosäureketten vernichtet und dadurch nicht mehr verwendbar sein. Auch die Klassifizierung der eiweißbildenden Aminosäuren in die polaren oder unpolaren Aminosäuren findet nach den funktionalen Kategorien statt. Bei der Klassifizierung nach den chemisch-physikalischen Merkmalen der Aminosäuren werden jedoch nicht nur die Polung, sondern auch der charakterliche Aufbau, die Molmasse, die Hydrophobie (wasserabweisende Eigenschaft), der Säuregehalt oder die Basenbildung (saure, basische bzw. neutral wirkende Aminosäuren) und die elektrische Beschaffenheit der Aminosäuren berücksichtigt.

Es gibt neben den eiweißbildenden Aminosäuren auch eine große Anzahl (mehr als 400) von Aminosäuren, die nicht in Eiweißen enthalten sind, die so genannten nicht-eiweißbildenden Aminosäuren. Viele nicht-proteinogene Aminosäuren werden von den eiweißbildenden Aminosäuren abgeleitet. Die 20 eiweißbildenden Aminosäuren haben jeweils wenigstens zwei C-Atome (C-Atome). Dieses C-Atom ist essentiell für die Klassifizierung der entsprechenden Amino-Säure.

D. h. das C-Atom, an das die Amino-Gruppe angehängt ist, entscheidet darüber, welche Aminosäureklasse beteiligt ist. Aber es gibt auch Aminosäuren, in denen mehrere Aminosäuren vorhanden sind. Dabei entscheidet das C-Atom, dessen Aminosäuregruppe dem Carboxykohlenstoff am ähnlichsten ist, welche Aminosäureklasse es ist.

Generell werden Alpha-Aminosäuren, Beta-Aminosäuren und Gamma-Aminosäuren unterschieden: Alpha-Aminosäuren: Die Aminogruppen dieser Aminosäureklasse befinden sich am zweiten Kohlenstoff. Ein anderer Name für diese Aminosäuren ist die 2-Aminocarbonsäure (IUPAC-Name). Wichtigster Repräsentant dieser Kategorie ist die einfach aufgebaute Amino-Säure Glycin. Entsprechend ihrer Zusammensetzung zählen alle für den Menschen bedeutsamen Aminosäuren zu den Alpha-Aminosäuren.

In diesem Falle wird von so genannten eiweißbildenden Aminosäuren gesprochen. Beta-Aminosäuren: Die Gruppe der Beta-Aminosäuren ist dadurch gekennzeichnet, dass sich ihre Amino-Gruppe am dritten C-Atom der Zelle abspielt. Gamma-Aminosäuren: Die Amino-Gruppe aller Aminosäuren aus der Gamma-Gruppe ist an das vierte C-Atom angehängt. Daher weicht die Zusammensetzung der Aminosäuren dieser Kategorie deutlich von der Zusammensetzung der eiweißbildenden Aminosäuren ab.

Obwohl Gamma-Aminosäuren im Körper nicht für die Proteinsynthese eingesetzt werden, sind einige Repräsentanten dieser Gruppe beim Menschen zuhause. Die Aminosäuren haben zwar eine vergleichbare Zusammensetzung innerhalb der jeweiligen Gruppen, sind aber in der Zusammensetzung ihrer Nebenkette unterschiedlich. Die Einzelkomponenten der Nebenketten sind für das saure oder basische Reaktionsverhalten der Aminosäuren mitverantwortlich.

Es gibt in der freien Wildbahn etwa zwanzig Aminosäuren, die der Mensch selbst nur wenige Aminosäuren aufbaut. Aminosäuren, die der Organismus selbst nicht herstellen kann, werden als essenzielle Aminosäuren bezeichnet. Diese Aminosäuren müssen vom Menschen über die Ernährung aufgenommen werden. Die essentiellen Aminosäuren bei ausgewachsenen Tieren sind: sowie Tryptophan. Im wahrsten Sinn des Wortes ist die Cysteinaminosäure nicht lebensnotwendig, aber sie ist eine unverzichtbare Quelle von Schwefel für den Menschen.

Die Aminosäuren können kettenartig miteinander kombiniert werden. Dies wird dann als Proteinmoleküle bezeichnet. Durch die Kombination von Aminosäuren wird die Funktion und der Fokus eines Eiweißes bestimmt. Die Aminosäurekombination ist nicht beliebig. Dieser Codon ist die Bauanweisung für die entsprechende Amino-Säure. Die Aminosäuren sind unentbehrlich für die verschiedenen Stoffwechselvorgänge, den hormonellen Ausgleich und andere bedeutende Vorgänge im Körper.

Deshalb ist eine genügende Versorgung mit essentiellen Aminosäuren bzw. den Komponenten der synthetisierbaren Aminosäuren von großer Wichtigkeit. Das Ausmaß eines Defizits dieser Stoffe wird klar, wenn man bedenkt, dass der Organismus neben dem großen Wasseranteil auch aus Aminosäuren (oder Proteinen) zusammengesetzt ist. Heute gibt es einen Überfluss an kohlenhydratreichen Lebensmitteln in Bezug auf die Nährstoffversorgung.

In vielen FÃ?llen wird die Versorgung mit AminosÃ?uren vernachlÃ?ssigt. Wenn zu wenig Aminosäuren über einen langen Zeitabschnitt eingenommen werden, kommt es zu einem Mangelverbrauch. Viele, die bewußt auf bestimmte Lebensmittel verzichtet haben (z.B. vegetarisch oder vegan), stellen sich die Frage, ob es Untersuchungen gibt, mit denen ein eventueller Aminosäurenmangel früh erkannt und nachweisbar ist.

Damit sollen die Langzeitnebenwirkungen einer Aminosäuremangelsituation vermieden werden. Eine der gebräuchlichsten und leichtesten Methoden zum Nachweis von Aminosäurenmangel basiert auf einem simplen Test. Wechselt der Körper aufgrund des Aminosäurenmangels in den Notbetrieb, wird unter anderem mit einer Verringerung der Wasserausscheidungen reagier. So kann die Entwicklung eines Ödems direkt mit einem Aminosäurenmangel verbunden sein.

Der Ausdruck des Aminosäurenmangels steht in direktem Verhältnis zur Vorratsmenge. Mit einem einfachen Testverfahren können Patientinnen und Patienten, die Angst vor einer Wassereinlagerung durch einen Aminosäurenmangel haben, beurteilen, ob ein Ödem vorliegt. Die Betroffenen sollten den ausgestreckten Oberarm locker am Rumpf hängen lassen. Für den Aminosäurenhaushalt heißt das, je straffer das Bindegewebe, umso weniger oder gar nicht präsent ist der Aminosäurenmangel.

Allerdings sollte bei der Ausführung eines Aminosäurenmangeltests darauf geachtet werden, dass die durch die Speicherung von Trinkwasser hervorgerufene Gewebeschwellung auch andere Gründe haben kann. Deshalb sollte ein positiver Befund nur dann mit einem Aminosäurenmangel assoziiert werden, wenn keine anderen Grundkrankheiten vorhanden sind. Bei einem ausgeprägten Aminosäurenmangel kann der Behandler durch Ernährungsumstellung oder Nahrungsergänzung zum Ausgleich des Aminosäurenhaushaltes beitragen.

Die Aminosäuren sind in Pflanzen - und Tierprodukten enthalten und haben viele bedeutende Aufgaben in unserem Organismus. Daher ist es gerade für Ausdauer- und Kraftathleten sehr wichtig, immer genügend Aminosäuren im Organismus zu haben. Die Aminosäuren können in essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren unterteilt werden. Im Unterschied zu nicht essenziellen Aminosäuren kann der Mensch die essenziellen Aminosäuren nicht selbst produzieren und kann sie daher über die Ernährung aufsaugen.

Mit einer gesunden und ausgewogenen Kost sollte es jedoch kein Hindernis sein, den täglichen Bedarf an Aminosäuren zu decken. 2. Athleten werden hier als Ausnahmen betrachtet und sollten in bestimmten Situationen Aminosäuren ergänzen, um einen Muskelverlust zu verhindern und eine permanente Energieversorgung sicherzustellen.

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