Wie Sieht Leinsamen aus

Wonach sieht Leinsamen aus?

Was ist Leinen und wo kommt die Heilpflanze vor? Leinsamen enthält, wie Sie sehen können, viele Kalorien. So wird das Essen der Zukunft aussehen? Sie blüht und die Landschaft sieht aus wie ein blaues Meer. Wie sich die Grippeepidemie in Deutschland ausbreitet, sehen Sie hier.

Leinsaat - sehr populär als Weizenmehl oder -öl

Leinsaat ist der Keim der so genannten gewöhnlichen Leinsamen (Linum usitatissimum). Leinsamen - gemahlen oder ganz - kennt man aus dem Müesli. Das Saatgut ist aber auch ein effektives Gegenmittel. Bei den Früchten handelt es sich um helle braune Fruchtkapseln mit bis zu zehn Leinsamen. Der Ursprung des gewöhnlichen Flachses ist nicht bekannt.

Leinsamen, Leinsamen und das darin befindliche Erdöl werden seit langem vom Menschen angebaut. Leinsamen ist auch für den Menschen aus verschiedenen Motiven nutzbringend. So trägt Leinsamen wesentlich zu einer gesünderen Ernährungsweise bei: Leinsamenöl ist sehr gesünder, weil es unter anderem einen großen Gehalt an polyungesättigten Säuren enthält.

Dass Leinsamen die Hautverdauung anregen und somit gegen Verstopfungen helfen, ist in der Medizin weit verbreitet. Dieser Leinsamen wirkt abführend aufgrund seines Ballaststoffgehalts. Leinsamenschleim wird üblicherweise auch bei leichten Magen-Darm-Beschwerden (als Folge von Gastritis oder Darmentzündungen) eingesetzt. Der hier verwendete reife Leinsamen (Lini-Samen) wird vor allem aus Anbauflächen in Belgien, Ungarn, Marokko, Indien und Argentinien stammen.

Supernahrung aus dem Alltag: Leinsamen 3a

Niko präsentiert in der folgenden Artikelserie einige der gesundesten Nahrungsmittel und erklärt, warum sie so gesünder sind und wie man sie zubereitet. Aber ich fürchte, dass man im Superfood-Dschungel oft nicht mehr den sagenumwobenen "Wald für die Bäume" sieht und vergißt, dass wir hier in Deutschland so viele tolle Superfood-Produkte haben, die in vielen Ländern mit Exoten aus der ganzen Welt konkurrieren können.

Bestes Beispiel dafür ist Leinsamen. In ihren Inhaltsstoffen sind sie den oft angepriesenen Chiasamen in keiner Weise unterlegen und teilweise gar überlegen. Alle preisen Leinsamen in den besten Farben. Aber was sind die Zutaten, die Leinsamen einen wohlverdienten Rang in der Rangliste der Nährstoff-Champions einräumen?

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptbestandteile, die Leinsamen so besonders machen. Leinsamen hingegen beinhalten, vergleichbar mit Soja, so genannte "Phytoöstrogene". In der Soja gibt es eine Reihe von "Isoflavonen", während die Phytoöstrogengruppe im Leinsamen "Lignane" genannt wird. Viele positive Effekte bei der Leinsameneinnahme sind wahrscheinlich auf die Synergien aller wertvoller Bestandteile wie z. B. Linien, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe und andere sekundäre Pflanzenstoffe wie Phytosterine zurückzuführen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass der regelmässige Konsum der in Leinsamen vorhandenen Alpha-Linolensäure das Herz-Kreislaufrisiko und einige Krebserkrankungen reduziert hat (2). Ich bin auch besonders beeindruckt von zwei prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden Untersuchungen (dem goldenen Standard der Ernährungswissenschaft), in denen den Testpersonen für mehrere Woche Muffins mit Leinsamen zum Fressen verabreicht wurden.

All dies ist mehr als erfolgversprechend und die einzige Möglichkeit ist nun, wie man seinen Leinsamen am besten konsumiert. Um die kostbaren Bestandteile von Leinsamen bestmöglich aufzunehmen, ist es wichtig, die Haut vor dem Genuss zu mischen.

Vom Kauf von vorzerkleinertem Leinsamen raten wir jedoch ab. Die 7 EL würde ich einmal pro Woche für die wöchentliche Ration vorfräsen und dann den Leinsamen im Kühlraum unterbringen. Mir gefällt es ganz leicht und unkompliziert und ich stelle meine täglich anfallenden Löffel Leinsamen in mein Müesli, aber im Grunde kann man sie über jedes andere Mittag- oder Abendbrot verteilen.

Das Leinsamenöl steigert die Absorption von fettarmen Vitaminen und einigen sekundären Pflanzenstoffen in der Schale. Die gemahlenen Leinsamen sind auch für die Zubereitung von leckeren Leinsamencrackern geeignet, sie können als Soßenverdickungsmittel anstelle von Speisestärke oder als hervorragendes Bindeglied im Teig anstelle von Eiern eingesetzt werden.

Der Clou an Leinsamen als Ei-Ersatz ist, dass die im Leinsamen enthaltene Omega-3-Fettsäure, anders als im Leinsamenöl, auch das Brennen überlebt (6). Die darin enthaltene Lignan masse ist ebenfalls wärmebeständig (7). In den meisten Rezepturen kann ein Löffel gemahlener Leinsamen mit drei Löffeln Trinkwasser ein Ei ablösen. Diese " Leinsamen-Eier " sind nicht nur cholesterin-frei, sondern auch voll bis zum Rand mit wasserlöslichen Nahrungsfasern, die dazu beitragen, den Cholesterinwert noch weiter zu reduzieren (9), resümiert Dr. Greger in "How To Diet" (8).

Kaum etwas ist so leicht, wie den Tageslöffel Leinsamen in die Ernährung zu übernehmen, denn für diesen Zeitpunkt müssen Sie nichts in Ihrer Ernährung verändern, sondern nur diese kleinen Ernährungswunder über jedes beliebige Essen verteilen. Dr. Gregers "Daily Dozen" ist eine Liste von 12 Lebensmitteln (Gruppen), die Dr. Michael Greger in seinem Werk "How To Die" für den alltäglichen Gebrauch anspricht.

Mehr zum Thema