Wie viel Koffein am tag

Wieviel Koffein pro Tag

"Die reine Menge an Koffein ist entscheidend für die Berechnung", sagt der Experte. Wie kann ich vorgehen, wenn ich zu viel Koffein getrunken habe? empfiehlt, nicht mehr als drei oder vier Tassen Kaffee pro Tag zu trinken. Food Safety Authority Efsa - über den Tag verteilt. Schädigt Kaffee oder Koffein die Fruchtbarkeit?

Nahrung: Wie viele Kaffeetassen pro Tag sind gut?

Es ist das beliebteste Getränk der Bundesbürger. Aufgrund seines Koffeingehaltes ist er jedoch nur dann für den Organismus schädlich, wenn er regelmässig zu viel Alkohol aufnimmt. Coffein erweckt die Stimmung und trägt dazu bei, Leistungstiefstände zu durchbrechen. "Koffein regt den Blutkreislauf an und das Herzen klopft häufiger", erklärt Hauner.

Bis zu fünf Kaffeetassen pro Tag seien gesundheitlich in Ordnung - sofern man gesundheitlich einwandfrei sei und keine Arzneimittel oder andere Mittel im Zusammenhang mit Koffein einnehme. Coffein kommt nicht nur in Kaffe und Espresso vor, sondern zum Beispiel auch in Schwarztee und Cola. Bis zu 400 Millionen Gramm Koffein sind für Erwachsene den ganzen Tag über sicher, erklärt Margret Morlo vom VFED.

Sie sollten jedoch nur so viel Kaffe oder Tees auf einmal zu sich nehmen, dass Sie 200 mg Koffein nicht überschreiten. Ein Becher mit 200 ml Filterkaffee beinhaltet ca. 90 mg Koffein. Nimmt man das 400 mg Koffein pro Tag als Basis, dann kann ein Erwachsener problemlos "vier bis fünf Espressos oder bis zu acht Becher schwarzen Tees pro Tag" ausprobieren.

Weitere Hinweise für die Schwangeren und Stillenden. "Seitdem das Koffein die Mutterkuchen ungestört durchläuft, kommt das Koffein während der Trächtigkeit in den Blutkreislauf des Unkindes. Allerdings kann die ungeborene Babyleber das Koffein aufgrund seiner mangelnden Geschlechtsreife nicht so zerkleinern. "Deshalb sollten die schwangeren und stillenden Mütter nur sehr begrenzt Kaffeegenuss haben", so der Ernährungsexperte.

Zuviel Koffein hat einen negativen Einfluss auf das Nerven-System. So variiert beispielsweise die Wirkung von Koffein auf den Schlafrhythmus von Person zu Person. Einige können am Abend immer noch Kaffe, Cola oder Schwarztee zu sich nehmen und schlafen, andere nicht. "Jeder muss selbst erfahren, zu welchen Tageszeiten man Koffein am besten verträgt", unterstreicht Hauner.

Viele Werktätige nehmen nach der Pause eine Tasse Kaffe zu sich, um eine Leistungsschwäche zu durchbrechen. "Das ist absolut unbedenklich, solange die Tageshöchstmenge an Koffein nicht unterschritten wird", so Hauner. Ganz gleich, zu welcher Uhrzeit der Kaffeegenuss stattfindet: "Die belebende Kraft beginnt etwa 15 bis 30 Min. nach dem Trinken", sagt Morlo.

Das Koffein hat sich dann über die Blutbahn im ganzen Organismus ausgebreitet. Wie lange der Mensch braucht, um 50-prozentig Koffein auszuschütten, ist unter anderem abhängig von der Lebenserwartung, dem Gewicht oder der Einnahme von Medikamenten. "Die Durchschnittshalbwertszeit für gesunde Erwachsene liegt bei etwa vier Stunden", sagt Morlo.

Menschen, die regelmässig Kaffe trinken, gewöhnen sich meist daran. Coffein wird nicht als suchterzeugende Substanz angesehen. Erhöhte Koffeinzufuhr kann nicht nur das Nerven-System beanspruchen, sondern auch Magen-Darm-Probleme auslösen. "So kann eine Kaffeetasse für einen Diabetes-Patienten gut sein", erklärt Hauner. Der Insulin-Effekt wird durch die im Kaffeebohnen enthaltene Chlorsäure positiv beeinflußt.

Sogar Bluthochdruck-Patienten können moderaten Kaffeegenuss genießen: "Entgegen der landläufigen Meinung erhöht er nicht wesentlich den Druck und stellt ein Gesundheitsrisiko dar", unterstreicht Hauner. Nebenbei bemerkt: Der so genannte Flüssigkeitshaushalt kann mit Kaffeepulver ergänzt werden - jeder Mensch sollte etwa zwei l pro Tag einnehmen. Doch: "Kaffee ist wegen der stimulierenden Auswirkung von Koffein auf Leib und Seele nicht als durstlöschend geeignet", sagt Morlo.

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