Wie Wirkt Ginkgo

So funktioniert Ginkgo

Die Wirkung von Ginkgo ist wahrscheinlich auf das Zusammenspiel von Flavonoiden, Ginkgoliden und Terpenen zurückzuführen. Was kann Ginkgo gegen Demenz oder eingeschränkte Gehirnfunktion tun? Die Studie hat nicht nur bewiesen, dass Ginkgo biloba tatsächlich wirkt, sondern auch die richtige Dosierung bestimmt. Der Ginkgo-Baum ist aber eine der ältesten Pflanzen unseres Planeten. Wirkt Ginkgo im Körper und bei welchen Krankheiten hilft es?

Wirkt Ginkgo und wie effektiv ist es?

Der Ginkgo biloba ist ein spezieller Extrakt aus den Blätter des Ginkgo-Baumes. Ginkgo wird seit Jahrtausenden in der traditionell chin ischen Heilkunde verwendet, in der westlich orthodoxen Heilkunde seit mehreren Jahrzenten. Die in Ginkgo enthaltene Substanz und ihre Anwendungsbereiche sind verschieden. Eine Vielzahl von therapierelevanten Wirkungen ist nachweisbar.

Mit der zunehmenden Häufigkeit und Bewertung der Ginkgo-Therapie wurde jedoch die frühere Enthusiasmus durch Desillusionierung ersetzt. Die angereicherte Mischung aus Flavono- und Terpenextrakten ist für die gewünschte Wirkung der Ginkgo-Extrakte mitverantwortlich. Diese kommen in bestimmten Formen als Ginkkolide und Bilobalide nur in der Ginkgo-Pflanze vor. Einige Effekte lassen sich gezielt auf einzelne Stoffgruppen übertragen, zum Beispiel die entzündungshemmende Wirkung von Flämchen als Radikalenfänger und Blocker des Plättchenaktivierungsfaktors s(PAF). mehr dazu....

Anscheinend beeinflussen die Wirkstoffe des Ginkgo in Verbindung die Umsetzung von genetischem Material in aktive Proteine (Genexpression). Es werden positive Auswirkungen auf die Fließfähigkeit des Bluts und der Blutzirkulation sowie auf den Schutz der Nervenzellen festgestellt. Mit Ginkgo wird auch die Wirkung von Botenstoffen im Gehirn gesteigert. Dies wirkt sich auch günstig auf Erinnerungsvermögen, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit aus, d.h. auf die typischen kognitiven Leistungen, die mit zunehmendem Lebensalter abnehmen.

Ginkgo-Präparate finden (mit den oben genannten Einschränkungen) Anwendung: Es gibt eine ganze Palette anderer Anwendungen, insbesondere in der klassischen Schulmedizin, die nicht nur die Blätter, sondern auch die Kerne und die Wurzel des Ginkgo-Baumes nutzt.

Ein Gewächs so jung wie die Welt selbst.

Der Ginkgobaum ist aber eine der Ältesten auf unserem Globus. Der gewaltige und beschützende Weihnachtsbaum mit seinen dicken, leicht grünen Blättern und silbernen Saatkapseln wird in Asien nicht ohne Grund als Sinnbild für lange Lebensdauer, Vitalität, Zuversicht und Fertilität angebetet. Die Dauerhaftigkeit, Macht und das Potenzial, das der oft als Temple Tree bezeichnet wird, spiegelt sich auch in seiner Nutzung als Arzneipflanze wider.

Das Saatgut, die Frucht, die Blätter und die Rinde wurden schon immer in der fernöstlichen Heilkunde verwendet. Ginkgoblätter als Infusionen, Dampfbäder, Pasten für Brüste und Hände sollen gegen Angst, Atemprobleme, Bronchitis, Hauterkrankungen, Durchblutungsstörungen und auch Harninkontinenz wirken. Vor allem aber ist die Auswirkung der alten Arzneipflanze auf das Hirn oder das Erinnerungsvermögen und ihre Leistungsfähigkeit zu betonen.

Der Ginkgo Biloba hilft bei Gedächtnisproblemen und Konzentrationsmangel, stärkt die Gedächtnisleistung und verlangsamt das Demenzwachstum. Als Trockenextrakt für den Tee-Aufguss und das Wasserdampfbad sind folgende Dragees verfügbar. Anstelle von wenigen Augenblicken muss Ginkgo+ mehrere Tage lang angewendet werden.

Interessanterweise werden in der pharmazeutischen Industrie nur die Blättchen des Tempelbaums wiederverwendet.

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