Wie Wirkt Weihrauch

Und wie funktioniert Weihrauch?

Der Weihrauch wirkt gegen Krebszellen und schützt gleichzeitig gesunde Zellen. Es ist bekannt, dass Myrrhe antiseptische, beruhigende, entzündungshemmende und Räucherkapseln Substanzen enthalten, die sowohl analgetisch als auch entzündungshemmend wirken und daher sehr wirksam gegen Arthrose sind. Als entzündungshemmende Mittel sind die im indischen Weihrauch (Boswellia serrata) enthaltenen Substanzen bereits bekannt.

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Der Weihrauch wirkt antientzündlich, reduziert die Schwellung, wäscht das Gewebe aus und fördert das Gedächtnis.... Laut den jüngsten Forschungen des Tübinger Pharmakologen Prof. Hermann Ammon lassen sich immer mehr der zur Zeit der Maharadschas festgestellten Einflüsse nachweisen. Er arbeitete am Hofe des Fürsten von Buchara.

Die Ratte, die seit einiger Zeit Weihrauchharz als Nahrungsergänzung erhält, hat ein viel höheres Speichervermögen als ihre Mitbewerber. Der Einsatz von Weihrauch verstärkt das Bewusstsein - das haben die iranischen Forscher bereits beim Menschen bewiesen. Ein Kilo Weihrauch hat damals rund 500 EUR gekostet. Räucherstäbchen galten also schon in früherer Zeit als wertvolles Gut - und als Heilmittel.

Unter Weihrauch (aus dem Althochdeutschen Wort für Weihrauch) versteht man die zum Rauchen eingesetzten Kunstharze (Olibanum) sowie die Pflanzenart, aus der diese Kunstharze extrahiert werden (auch Räucherbaum oder Weihrauchpflanze), und schliesslich den Rauchen. Bereits vor 7000 Jahren wurde Weihrauch den östlichen Gottheiten zum Opfer gebracht. Räucherstäbchen wurden von den Ägyptern auch zum Balsamieren, als Weihrauch und vor allem zur Desinfektion verwendet.

Auch in der indianischen Volksheilkunde Ayurveda werden die Auszüge aus dem Weihrauchharz Olivenbaum seit Tausenden von Jahren gegen Arthritis und Bronchitis eingenommen. Keine andere Pflanzenart wurde in der Heilkunde so intensiv geprüft wie Weihrauch. Die Wirkungsweise von Olbanum ist noch nicht erwiesen, wird aber dennoch bekräftigt.

Der indische Weihrauch Blanc Weihrauch wird von dem Arabisch Weihrauch Blanc Weihrauch unterschieden. Der Weihrauch kann nicht in jeder Menge geerntet werden. Aus dem Weihrauchbaum wird das eigentliche Räucherharz (Olibanum) hergestellt. Die Räucherung startet zwischen Ende Mai und Beginn des Monats Mai und dauert mehrere Wochen. Neben bekanntem Inhaltsstoff wie ätherische Öle oder Tannine beinhaltet das Weihrauchharz auch 5 - 8% Boswelliasäuren - die Wirkstoffe des Weihrauchs.

Die Entzündung wird auch im Organismus durch ein gewisses Entzündungsenzym (5-Lipoxygenase) ausgelöst. Diese Enzyme verursachen die Entstehung von Leukotrienen. Bei den Leukotrienen handelt es sich um körpereigene Substanzen, die bei einer Entzündung entstehen und für die Erhaltung chronischer Infektionen zuständig sind. In klinischen Studien wurde festgestellt, dass Boswelliasäuren, die aus dem Räucherharz gewonnen werden, eine starke antiinflammatorische Wirksamkeit bei rheumatischen und polyarthritischen Erkrankungen haben.

Die Indikationen für eine Blockade der inflammatorischen Mechanismen wurden - auch in Studien - bei Patientinnen und Patienten gezeigt, die an den Folgen chronischer entzündlicher Darmkrankheiten (Colitis cruris und Morbus Crohn) leiden. Aus der jahrhundertealten Praxis mit dem Pflanzenheilmittel Olivenöl und den Ergebnissen der heutigen Räucherwerksforschung ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bei chronischer Entzündung. Polyarthritis, Colitis Ulcera, Morbus Crohn, Aspirin, sogar Hirntumorödeme sind auf diese Weise behandelbar.

Die Boswelliasäure des Weihrauches aus Indien weist daher vielversprechende Aussichten auf, die jedoch durch weitere sinnvolle Untersuchungen nachweisbar sind. Und wie funktioniert Weihrauch? Das Weihrauchharz beinhaltet neben vielen anderen Stoffen (z.B. ätherischen Ölen, Tanninen etc.) 5 - 8% Boswelliasäure. Die Entzündung ist durch Rötungen, Schwellungen, Ödeme, Hitze und eingeschränkte Organfunktionen charakterisiert.

Diese werden im Organismus durch ein gewisses Ferment (5-Lipoxygenase) ausgelöst. Diese Enzyme verursachen die Entstehung von Legionellen. Dies sind endogene metabolische Produkte, die für die Erhaltung der Entzündung sind. Wird die exzessive Produktion von Leukotrienen im Organismus gestoppt, geht die chronische Entzündung zurück. Die Leukotrienproduktion wird durch ein gewisses Ferment induziert.

Bei Deaktivierung dieses Enzyms können sich keine Leukotriene entwickeln. Es hat sich gezeigt, dass nach dem derzeitigen Wissensstand eine gesteigerte Leukotrienproduktion als Ursache für die Erhaltung chronischer Infektionen erachtet wird. Hierzu zählen Rheumakrankheiten, insbesondere rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis, entzündliche Gelenkentzündungen (Polyarthritis), aber auch die - unglücklicherweise sehr häufigen - Entzündungskrankheiten Morbus Crohn und Colitis Ulcera, Morbus Parkinson, Neurodermitis, Psoriasis und Asthma Bronchialis.

Die Pharmakologin Prof. Hermann P. T. Ammon aus Tübingen hat sich um die therapeutische Anwendung von Weihrauchextrakt in Deutschland besonders bemüht. Bei einer begrenzten Zahl von Patientinnen mit einer chronischen Polyarthrose berichtete er über die Resultate einiger Studien mit Weihrauchextrakt. Prof. Dr. Ammon beschreibt die Resultate als "vielversprechend" und schreibt: "In etwa 60 - 70% der Fällen wurde eine Reduktion von Schmerz, Schwellungen und Gelenksteifheit beobachtet.

"Prof. Ammon weiter: "Dasselbe gilt für die Therapie der ulzerösen Kolitis, wo in einer jüngst in Indien mit 34 Patientinnen, die sechs Wochen lang mit einem alkoholischen Auszug aus Boswellia serrata resin versorgt wurden, in 80% der Fällen eine Verkleinerung (Reduktion der Krankheitssymptome) erfolgte.

"Weihrauch in Gehirntumoren? Die Pharmakologin Prof. Dr. Thomas Simmet aus Bochum berichtete über den Gebrauch von Weihrauchextrakt bei einer gewissen Art von Gehirntumoren (Astrozytom). In diesem Tumortyp erzielte das Räucherpräparat signifikante Verbesserungen bei den zerebralen Drucksymptomen und verhinderte zudem das Anwachsen der Tumorzellen. Prof. Simmet konnte in Zellkulturstudien und Studien nachweisen, dass das Krebswachstum und die daraus resultierenden Schwellungen durch die Verwendung von Leukotrienen hervorgerufen werden können.

Denn je maligner ein Krebs ist, um so mehr Leguminosen produziert er, sagt Prof. Simmet. Simmet stellte auf einem Weltkongress für Pflanzenheilkunde in München die gemeinsam mit dem Gießener Neurochirurgen Michael Winking erhaltenen Resultate an 25 Patientinnen und Patienten vor. Für chronisch entzündliche Erkrankungen (z.B. bei chronischer Polyarthritis) beträgt der Dosierungsbereich für die Langzeittherapie zu Therapiebeginn und bei schweren Erkrankungen 3 x 800 mg Extrakt pro Tag, ansonsten 3 x 400 mg Produkte.

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