Wirkung Omega 3 Fischöl Kapseln

Effekt Omega 3 Fischölkapseln

Es gibt überzeugende Beweise für eine positive Wirkung von Fettsäure DHA auf unser Gehirn. Fischölkapseln galten bisher als Omega-3-Lieferant und weltweit beliebteste und meistverkaufte Nahrungsergänzungsmittel. Fischölkapseln mit Omega-3-Fettsäuren gehören zu den beliebtesten und gefragtesten Nahrungsergänzungsmitteln. Hier gibt es alles über Omega-3-Fischöl. Die Fischölkapseln können den Alterungsprozess verlangsamen.

Omega-3-Fettsäuren: dieses Öl macht Sie gesund.

Die Fettsäure Omega-3 gilt als gesunde, polyungesättigte Fettsäure und ist gegenüber gesunden Säuren Vorzugsbehandlung. Es sind essentielle Substanzen und können nicht vom Organismus selbst produziert werden. Der Organismus kann selbst monoungesättigte Säuren produzieren. Der Verzehr von bevorzugt ungesättigtem statt gesättigtem Fett wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel im Blut aus - daher unter anderem der gute Name der mediterranen Küche.

Wir sind die einzigen, die mehrfach gesättigte Fette nicht selbst produzieren können, sondern liefern müssen. Es gibt zwei Gruppen: Alpha-Linolensäure und ihre Derivate, die sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Es kann im Organismus in die 4-fach gesättigte Arachidonsäure umgewandelt werden. Vor allem bei Rheumatismus gilt die aus Lebensmitteln stammende arachidonische Säure als schädlich.

Sie ist die Ausgangssubstanz der Omega-3-Fettsäuren Essigsäure (Eicosapentaensäure, EPA) und DHA. ALA kann der Mensch in EPA und DHA umsetzen, aber wahrscheinlich nur etwa 10-prozentig. EPA und DHA sind reich an Tierprodukten, vor allem an Fischen, und an Algen. Der hohe Anteil an EPA und DHA ist auch auf das Algenfutter zurückzuführen.

Ein ausreichender Vorrat an diesen Säuren ist besonders während der Trächtigkeit von Bedeutung, da das Kind im Mutterleib einen großen Nachholbedarf hat. Auf DHA entfällt ein viertel der essentiellen Speisefettsäuren im Hirn. Verschiedene Untersuchungen haben auch den Bezug zwischen der Aufnahme von OMCFettsäuren und deren Leistung in Pisa-Tests gezeigt: Je mehr OMCFettsäuren in der Brustmilch gefunden wurden, umso besser ist die Leistung der Auszubildenden.

Dabei gilt: Je mehr der Gehalt an den omega-3 Fettsäuren im Verhältnis zu den omega-6 Aminosäuren ermittelt wurde, desto intelligenter waren die Schüler beispielsweise in Japan, Südkorea und Singapur. Brasilien, Argentinien und die USA (bekanntermaßen mehr Fleisch als Fischkonsumenten) waren wesentlich schwächer. Dies ist nicht der einzige Nachweis dafür, dass es sich um eine Fettsäure handelt, aber es ist sicher, dass polyungesättigte Säuren eine entscheidende Rolle für die Gehirnfunktion spielen.

Wurden Haftinsassen in Tablettenform mit einem Gehalt an Omega-3 Fettsäuren und diversen Mineralstoffen verabreicht, ging die Anzahl der gewaltsamen Zusammenstöße um ein Drittel zurueck. Wieder kein Hinweis, aber wenigstens eine Kurve, dass die Fehlzusammensetzung der Speisefettsäuren unser Benehmen beeinflusst. Kleinkinder benötigen auch eine Omega-3 Fettsäure, um eine gesunde Funktion des Zentralnervensystems zu haben.

Bei guter Ernährung der Mütter mit den kurzkettigen Säuren wird der Babybedarf durch Brustmilch abgedeckt. In der EU wird auch der Effekt von OMEGA 3 Fettsäuren auf die geistige Leistungsfähigkeit geprüft. Untersuchungen haben auch gezeigt, dass es einen Bezug zwischen der Alzheimer-Krankheit und der Zufuhr von Nahrungsstoffen wie z. B. der Omega-3 Fettsäure, den Vitamin B, C, D und C im Körper gibt.

Übrigens, die These, dass eine gute Zufuhr von DHA einen günstigen Einfluß auf das Körpergewicht des Babys haben könnte, hat sich nicht durchgesetzt. Auf der anderen Seite lockt diese 3-fach ungesättigte Säure die Enzyme an, die sonst Arachidon und ihre schädigenden Inhaltsstoffe ausbilden. Gemeinsam mit einem Abbau-Produkt der Linolsäure produziert es jedoch Substanzen, die einen günstigen Einfluß auf die Gerinnung des Blutes, auf die Gefäßwandung und auf entzündliche Prozesse haben.

Im Erwachsenenalter gewährleistet DHA die ordnungsgemäße Funktion des Herzens, des Immunsystems und vermutlich anderer Körperorgane. Es hat sich gezeigt, dass die Langkettenfettsäuren EPA und DHA Herzerkrankungen verhindern, labile Gefäßbereiche festigen, das Fortschreiten von Herzkranzgefäßveränderungen bremsen und die Blutfettwerte reduzieren können. Die beiden Arten von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren können sich wie Wettbewerber aufführen.

Rapsöl, Soyaöl, und Fische werden vom Schweizer BAG als Nahrungsmittel mit einem vorteilhaften Anteil bezeichnet. Waren früher Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren ausgewogen, so hat sich das VerhÃ?ltnis heute zugunsten von Omega-6-FettsÃ?uren verÃ?ndert. Das liegt an der einseitig produzierten Maissorte mit sehr hohem Linolsäuregehalt.

Die Zufuhr der essentiellen Speisefettsäuren sollte jedoch in kontrollierter Weise erfolgen. Eine Omega-3 Fettsäure ist nur in geringen Konzentrationen vital und intakt. Bei einer Gesamtenergieaufnahme von 2000 kg pro Tag schlägt das BAG 1,7 g vor. Hohe Dosierungen (über 3 g EPA und DHA pro Tag) werden angezeigt, da die Blutgerinnungsdauer sich verlängern kann.

Das Anreichern von Lebensmitteln mit langen Ketten von Speisefettsäuren macht keinen Sinn. Eierspeisen, Brote, Energy-Drinks und Säuglingsnahrung mit Zusatz von Omelettfettsäuren hindern Sie daran, die verbrauchten Menge im Auge zu behalten. Diese Zusatzstoffe bringen mehr Gewinn als Gesundheit: 0,6 g Fischöl in einer Verpackung mit Fischfingern eines namhaften Produzenten und das Ganze wird als "etwas wirklich Gesundes" geworben.

Zu diesem Schluss kommen schweizerische Forschende des Kantonsspitals Baden und des Universitätsspitals Zürich 2011 und geben die schweizerischen Nahrungsempfehlungen an, die die Aufnahme von 1,1 Gramm für die Frau und 1,6 Gramm für den Mann mit Alpha-Linolensäure anregen. Geeignet sind Rapsöl, Schalenfrüchte, Alpkäse und Zierfisch.

Für Fische hingegen weisen die Forscher auf "Bedenken hinsichtlich Umwelt, Resourcen, Kosten und Giftigkeit " hin, die "den Entwicklungsdruck auf alternative Produkte erhöhen". "Daher kommen sie zu dem Schluss, dass "hochreine Nahrungsergänzungsmittel wie Omega-3-Fettsäure-Kapseln auch ihre Rechtfertigung haben". Es gibt gute Gründe für die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlicher Quelle für eine ganze Palette von Menschen:

Aber nicht jeder mag Fische, und nicht jeder toleriert sie. Auch für vegetarische und vegane Menschen sind die Kapseln nicht gut verträglich. Auch für Fischfreunde sind die mageren Tage angebrochen: Laut WHO werden mehr als die Haelfte aller Fischbestaende bis an die biologischen Grenzen gefischt. Vor diesem Hintergrund ist die empfohlene Verzehrmenge von wenigstens zwei Fischgerichten pro Woche ziemlich irreal.

Außerdem bedeuten viele Fische auch viele Verschmutzungen. Langlebiger Raubfisch speichert Methyl-Quecksilber in seinem Muskel-Fleisch, das bei einem Fischkonsum von etwa 100 g (Schwertfisch) bis 400 g (Thunfisch) pro Monat als fragwürdig erachtet wird. Deshalb und wegen einer eventuellen weiteren Kontamination mit Organochlorverbindungen (PCB, Dioxine) sollten trächtige Mütter auf gewisse Fischsorten verzichtet werden.

Wer wenig oder gar keinen Fische isst, kann auch die gesundheitsfördernden Pflanzenfette nachweisen. Der Effekt auf das Herzmuskel ist vergleichbar mit dem von Fischen, wie eine Untersuchung an 40? Männer in den USA (2005) ergaben.

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