Wirkung von Koffein bei Kindern

Koffeinwirkung auf Kinder

Der Koffeingehalt in Getränken wird von vielen Eltern vergessen oder unterschätzt, da Erwachsene auf die anregende Wirkung von Koffein reagieren. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Kind nur koffeinhaltige Getränke in Maßen trinkt! Coffein wirkt belebend. Die Schwankungsbreite liegt zwischen zwei und acht Stunden.

Kaffeegetränke sind nichts für Jugendliche.

Die meisten Familienmitglieder halten es für eine Selbstverständlichkeit, dass besonders kleine Kleinkinder keinen Kaffeegenuss haben. Die meisten Menschen achten jedoch nicht darauf, dass Koffein auch in anderen Lebensmitteln und Lebensmitteln vorkommt. Coffein als anregender Inhaltsstoff von Stimulanzien ist neben Kaffe auch in Cola, Guarana, Energy Drinks, Schokolade und Schwarz-, Grün- und Matetee vorzufinden.

Coffein blockt einen körpereigenen Stoff, der dem Organismus als natürliche Schlafhilfe hilft und so zu einer höheren Aufmerksamkeit und Stoffwechselanregung anregt. Bereits kleine Koffeinmengen verursachen bei Kindern schnellen Herzschlag, Nervenschwäche, Bauchschmerzen, Schlafstörungen und Kopfweh. Außerdem hat Koffein in den ersten zwei bis drei Std. eine harntreibende Wirkung und zieht dem Organismus Feuchtigkeit ab.

Bei längerem Verzehr von Kindern und Jugendlichen drohen Konzentrationsprobleme und Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. Nervenschwäche oder Reizbarkeit. Es gibt in Deutschland keine Richtwerte für die Koffein-Grenzwerte, die ein Baby einnehmen sollte, sondern nur die Empfehlungen, Koffein ganz zu vermeiden. Ein Becher grünen oder schwarzen Tees kann 20 bis 50 mg Koffein und eine 0,33-Liter-Dose Cola je nach Präparat etwa 40 mg einnehmen.

Andere Lebensmittel und andere Lebensmittel enthalten nicht notwendigerweise Koffein. Kakao enthält auch Koffeinreste. 100 g Milchschokolade enthalten etwa 15 mg Koffein. Verzehrt ein Baby mehr als 45 mg Koffein pro Tag, ist diese Dosierung ausreichend, um Angst und Schlaflosigkeit zu erregen.

Coffein in der Pubertät verhindert die Gehirnentwicklung

Verzehren Heranwachsende während der Geschlechtsreife Koffein, kann die Gehirnentwicklung verzögert werden. Dies ist das Resultat einer Untersuchung von Wissenschaftlerinnen und Forschern um Reto Huber vom Kinderspital Zürich. Obwohl die Forscher ihre Forschungen an der Ratte durchgeführt haben, sind die Resultate zum Teil noch auf den Menschen überführbar, schreibt man in der Fachzeitschrift "Plos one".

Coffein beeinflußt den Auf- und Abbaus von Synapsen im HirnWer in der pubertären Phase viel Kaffe, Cola und Energy Drinks zu sich nimmt, muß mit einer verspäteten Gehirnentwicklung und reduziertem Schlaf kalkulieren. Koffein beeinflußt daher den Auf- und Abbaut von Synapsen im Hirn. Die von Reto Huber geleiteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfütterten für ihre Untersuchung etwa so viel Koffein wie drei bis vier Kaffeetassen pro Tag.

Man wollte wissen, in welchem Maße der Koffeinkonsum die Gehirnentwicklung mitbestimmt. Bis zur Geschlechtsreife nimmt die Zahl der Hirnsynapsen und die Dauer des Tiefschlafs zu und im Erwachsensein wieder ab. Sollte das Hirn in der pubertären Phase weiter reifen, würden viele Verbindungen wieder unterbrochen, sagte Huber in einer Medienmitteilung des SNF.

Bedeutende Synergien werden erweitert, die anderen aufgebrochen, wodurch das Netz effektiver und das Hirn mächtiger wird." Dabei stellten die Forscher fest, dass die geschlechtsreifen Katzen, die das Koffein eingenommen hatten, viel mehr Nervenverknüpfungen hatten als die Tierchen, die nur austrugen. Danach hatte sich das Hirn der Koffeinratten verlangsamt.

Weil die koffeinhaltigen Tiere schüchtern und umsichtig waren. In der Regel verhält sich die Ratte jedoch mit steigendem Lebensalter entgegengesetzt, indem sie neugierig wird. Angesichts dieser Resultate stellt sich laut Huber die Frage, ob Koffein für das Kind und die Jugend harmlos ist. Diese Studie wurde an der Ratte gemacht, aber es gab eine Parallele zum Menschen in Bezug auf die Gehirnentwicklung.

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