Wirkung von Rotklee

Rotklee-Effekt

Auch hier bringt Rotklee durch seine hormonähnliche Wirkung den Körper wieder ins Gleichgewicht. Der Rotklee ist in Europa bis Zentralasien beheimatet und trägt auch die Namen Wiesenklee, Roter Steinklee, Honigklee oder Speiseklee. Der Effekt gegen Flughitze erscheint jedoch zweifelhaft. Erreicht wird er durch Isoflavone aus Sojalebensmitteln sowie aus Soja- und Rotklee-Extrakten.

Wirkung von Rotklee als Arzneipflanze

Dank einer qualitativ hochstehenden Mischung verschiedener Wirkstoffe ist Rotklee ein Heilmittel, das bei vielen kleinen und großen Krankheiten zum Einsatz kommt. Wärmewallungen, Schlafschwierigkeiten, können durch Rotklee gelindert werden. Der verminderten Östrogenproduktion in den Ovarien wird durch die Aufnahme von Rotkleeprodukten entgegengewirkt. Rotklee wirkt nicht nur bei Depressionen der Wechseljahre ausgleichend.

Rotklee kann die Seele kräftigen und die Sinne entspannen, was sich günstig auf emotionale Störungen auswirkt. Die reinigende und entgiftende Wirkung von Rotklee kann dem menschlichen Metabolismus zugute kommen. Rotklee hat nicht nur eine entgiftende Wirkung auf den Metabolismus, sondern auch auf verschiedene Orgel. Der Bitterstoff im Rotklee lindert verschiedene Leiden und fördert die Funktion der Darmorgane.

Der Rotklee beinhaltet hoch konzentrierte Tannine und essentielle öle, die entzündungshemmend wirken. Diverse Hauterkrankungen wie z. B. Hautwarzen, Ekzeme und Psoriasis können durch äußere Applikation mit Rotkleehüllen gelindert werden. Durch den schleimlösenden Effekt können Erkältungen gelindert werden, während der anabole Effekt auch die körpereigenen Verteidigungskräfte stärkt. Der Einsatz von Rotklee kann sich günstig auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt.

Der Rotklee steigert die Elastizität der Venen und hat eine leicht cholesterinsenkende Wirkung.

Pflanzenöstrogene

Phytoestrogene sind Pflanzenstoffe, die hormonähnlich wirken - in diesem Fall besonders östrogenähnlich. Phytoestrogene können in drei Gruppen von Wirkstoffen unterteilt werden: Flavonoiden, Lignanen und Cumestanen. Bei den Flavonoiden mit ihren bedeutendsten Repräsentanten, den sogenannten Isoflavonen, handelt es sich hauptsächlich um Antioxidantien. Auch die Brustkrebs hemmende Wirkung von Flavonoiden und die Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden sind bekannt.

In unseren Früchten und Gemüsen sind viele Pflanzenöstrogene sowie lokale Kräuter inbegriffen. Rotklee, zum Beispiel ein Wildkraut, kann nicht als pflanzliches Produkt verdaulich sein und muss daher in Form von Tabletten, als Tees oder Tinkturen eingenommen werden. Seinen Flavonoiden Genistein und Daidzein wurden erst kürzlich aufgedeckt. Der Rotklee ist ein altbekanntes Mittel gegen Wechseljahrsbeschwerden und soll den Hormonhaushalt wiederherstellen.

Mit Rotklee kann eine ganze Serie von Erkrankungen im Zusammenhang mit schwankenden Östrogenwerten gelindert werden: Aber Rotklee kann noch mehr. Aufgrund der reichhaltigen Tannine wirkt Rotklee auch entzündungshemmend und kann bei Furunkeln und chronischen Hautkrankheiten äusserlich angewendet werden. Phytoestrogene werden in der Regel sehr gut über die Schleimhäute oder die Schleimhäute absorbiert.

Eine Sahne oder ein Gleitgel kann die gleiche positive Wirkung haben wie eine innere Aufnahme von Phytoöstrogenen. Bei der Verwendung von Flavonoiden, Lignanen und Cumestan ist es entscheidend, ein qualitativ hochstehendes Erzeugnis in der optimalen Dosis und Zusammenstellung auszuwählen. Dadurch wird sichergestellt, dass die gewünschten Effekte erreicht werden und keine unerwünschten Nebeneffekte auftreten.

Phytoestrogene wie Rotklee, die nicht oder nur ungenügend über die Ernährung aufgenommen werden können oder die je nach Symptomen extern appliziert werden müssen, können in der Apotheke, im Reformhaus oder im Internet erworben werden. In der Regel sind sie eine gut tolerierte und wirksame Ersatz.

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