Wirkung von Spirulina

Spirulina-Effekt

Man sagt, dass diese Stoffe für eine Vielzahl von positiven Effekten verantwortlich sind. Die Spirulina aktiviert die Selbstheilungskräfte im Körper, die sogar vor Krebs schützen können. Die Algen sind zu einem festen Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln geworden, insbesondere Spirulina-Algen. Inzwischen sind die gesundheitlichen Auswirkungen von Algen wissenschaftlich belegt. Auf dem Gebiet der sogenannten Superfoods hört man immer wieder von Spirulina-Algen.

Auswirkungen von Spirulina auf Fette und Lipoprotein im Blut

Spirulina ist zweifellos ein außergewöhnlich vielseitig einsetzbares Nahrungsmittel, das aufgrund seiner Sekundärzutaten weit über den rein ernährungsphysiologischen Zweck hinaus geht und sicherlich die Auszeichnung "Functional Food" hat. Die Spirulina ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an naturbelassenen, ernährungswissenschaftlich wichtigen "sekundären" Inhaltsstoffen.

Hierzu gehören: die Vitamine E, D, E, B, E, B, E, B, E, B, L und B, die essenziellen Aminosäuren Trionin, Methhionin, Lysin, Lysin, Lucin und Valenin, die ungesättigte Fettsäure und die ungesättigte Fettsäure linoleic acid, die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor, Magnesium, Zinn, Seren, die Farbpigmente Phykocyanin, Chorophyll, Carotenoide, Xanthophyll, Antioxidantienschutzkomponenten, Polyaccharide (z.B. Spirulan). Die Spirulina ist eine Pflanzengattung, die heute in der Botanik zu den Zyanobakterien ( "Blaualgen") zählt - sie ist in Wirklichkeit ein Bazillus und keine Agae.

Trotzdem wird sie oft als "Spirulina-Alge" bezeichnet. Bei den Cyanobakterien werden etwa 3 Dutzend unterschiedliche Spirulina-Arten differenziert. Ausgehend von der Vielzahl der Anwendungen, auf die in der ausführlichen Fachliteratur über Spirulina verwiesen wird, fokussiert sich dieser Beitrag auf die Lipidwerte im Blut. Im Jahr 1984 berichteten er und seine Kollegen (Kato u. a.) über die antihypercholesterinämische Wirkung von Spirulina bei der Ratte, zwei Jahre später erschienen zwei Jahre später er und seine Kollegen (Becker u. a.) über die Wirkung von Spirulina bei übergewichtigen Menschen und eine weitere Veröffentlichung von Niakaya (Nakaya u. a.) über die Wirkung von Spirulina auf Blutlipide beim Menschen.

Nach 8 -wöchiger Einnahme fanden sie eine hoch signifikante Reduktion des Gesamtcholesterins und des Lipoproteins und eine weniger signifikante Abnahme des Atherogeneseindexes vor. Außerdem nahmen sie ihre 30 kardialen Ischämiepatienten 2 g und 4 g Spirulina als Nahrungsergänzungsmittel ein und fanden signifikante Reduzierungen von Blutcholesterin, Triglyzeriden und Blutzucker.

Allerdings sind die Verfasser zurückhaltend bei der Erörterung - und empfehlen - von Spirulina, da die Zahl der geprüften Themen nicht ausreicht. Im Prinzip ist Spirulina für sie eine nützliche Alternative zu anderen Therapien. An 15 Diabetes-Patienten zeigten sich in einer Studienstudie unter anderem folgende signifikante Verbesserungen des Verhältnisses von ADL zu DHL.

Bei den Hasen wurde für weitere 8 Wochen durch die Ernährung mit 1 und 5% Spirulina (SP1 bzw. SP5) ein hoher Cholesterinspiegel (0,5% Cholesteringehalt über 4 Wochen) erreicht. Als Ergebnis der Spirulina-Supplementierung nahm die Stärke der Hauptschlagader von Hasen im Verhältnis zur HCD-Kontrollgruppe um 32 bis 48% ab!

In der Spirulina-Gruppe wurden die Triglyceride (TG) und das Gesamtcholesterin (TC) signifikant gesenkt. Bei einer 8-wöchigen Ernährung mit 1% Spirulina-Futter (SP1) sank der LDL-Cholesterinspiegel (LDL-C) im Blutserum um 26,4% und unter 5% Spirulina-Futterzusatz (SP5) um 41,2% gegenüber der Vergleichsgruppe! Aus diesem Grund betrachten die Autoren von Spirulina die Supplementation als einen vielversprechenden Weg, um das Cholesterinrisiko für Arterienverkalkung und damit zusammenhängende Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu mindern.

In der koreanischen Forschungsgruppe um die beiden Wissenschaftlerinnen wurde die Wirkung von Spirulina plensis auf die Reduktion von Lipidperoxidationen und oxidativer DNA-Schädigung bei Hasen untersucht (New Seeland Whiteboard (NZW) Rabbit-Modell). Spirulina Supplementation war in der Lage, die gesteigerte Lipid-Peroxidation durch Cholesterin-Supplementierung auf den Kontrollwert zurückzuführen. Oxydierende Druckmarkierungen wie glutathione, Glutathionperoxidase, Glutathionreduktase und glutathione S-transferase in der Leber und in den roten Blutzelle wurden erheblich in den Hasen erhöht, die 1% spirulina Ergänzung empfangen.

Die 5% Spirulina-Additiv multipliziert die Tätigkeit der antioxidativen Enzyme: 3,1-fach für Kleber, 2,5-fach für Glutathionperoxidase, 2,7-fach für Glutathionreduktase und 2,3-fach für Glutathion-S-Transferase in der Leber, verglichen mit der HCD-Gruppe. Aus diesen Ergebnissen geht hervor, dass Spirulina nicht nur die Zelle vor Fettperoxidation, sondern auch vor DNA-Schäden schützt (Kim u. a. 2010).

Diese verändern ihre Eigenschaft und damit auch die Membranen, was die Funktion der Zelle mindert. Die neuroprotektive Wirkung von Spirulina maxima (Sp.) im Gegensatz zum neurotoxischen 1-Methy1-4-Pheny1-1,2,3,6-Tetrahydropyridin (MPTP), das als Leitsubstanz für Parkinson-Symptome verwendet wird, wurde in einer Untersuchung von Camorro und Kollegen (Chamorro u. a.) nachgewiesen.

Die 96 männlichen, schwarzen C-57-Mäuse erhielten zweiwöchig Spirulina (25, 50, 100, 150 oder 200 mg/kg Körpergewicht, oral). Sie wurden dann dreimal intraperitonal (30 mg/kg, i. p., intraperitoneal) verabreicht. Danach wurden die Tiere für weitere 8 Tage mit Spirulina ernährt. Es wurde auch das Maß der Lipidperoxidation ermittelt (als Indikator für den Oxidationsstress).

Pretreatment mit 150 mg/kg Spirulina verhindert 51% des Dopaminabbaus und hemmt den Oxidationsstress. Aus der Erkenntnis, dass Spirulina die neurotoxische Wirkung von Multipler Sklerose partiell rückgängig macht und oxidativem Streß entgegenwirkt, schöpfen die Autorinnen die Hoffnung, dass Spirulina in Zukunft einen festen Bestandteil der Parkinson-Therapie einnehmen kann. Die Spirulina ist eine Pflanzengattung, die heute in der Botanik zu den Zyanobakterien ( "Blaualgen") zählt - sie ist in Wirklichkeit ein Bazillus und keine Agae.

Trotzdem wird sie oft als "Spirulina-Alge" bezeichnet. Unter diesem Gesichtspunkt scheinen die Forschungsresultate, die sich mit der Antioxidationsseite des Wirkungsspektrum von Spirulina befassen, besonders interessant zu sein. Wesentlicher Überträger der Antioxidations- und Radikalfängereigenschaften von Spirulina ist C-Phycocyanin aus Zyanobakterien ( "C-PC") - eines der wichtigsten Bauproteine. Seine entzündungshemmende und antikanzerogene Wirkung ist ebenfalls bekannt (Reddy u. a. 2003).

Der Arbeitskreis um Ponce-Canchihuamän (PonceCanchihuamän u. a. 2010) weist beispielhaft darauf hin, dass das Schwermetallblei (als Bleiacetat) auch einen erhöhten Blutfettspiegel hervorrufen kann und dass dieser Toxizitätseffekt - wenigstens zum Teil - durch Spirulina rückgängig gemacht werden kann. Spirulina Maxima hat nachweislich die Wirkung von Antihyperlipidämie und Antioxidantien, die die biochemische Parameter in Blutplasma, Lebern und der Niere signifikant verbessern.

Wie diese Untersuchung gezeigt hat, kann es zu oxidativem Streß führen, was zu erhöhten Blutfettwerten im Plasma und in der Leber führt und zu einer erhöhten Fettperoxidation in Lebermembranen und Nierenzellen. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Spirulina maxima werden die durch die Verabreichung von Bleibatterien verursachten Zellschäden reduziert.

Als Hauptwirkung der Wirkung betrachten die Verfasser die radikale Fangeigenschaft von Spirulina. Ein regelmäßiger Spirulina-Konsum ist daher eine vernünftige Vorsorgemaßnahme, um das Risiko einer schleichenden Bleivergiftung zu vermeiden. Die gleichnamigen Bezeichnungen Medizin und Heilmittel werden heute sehr umfassend verstanden: Alles, was Erkrankungen aufdeckt, mildert und/oder kuriert, wird als Medikament oder als diagnostisches Mittel begriffen und - was von allergrößter Wichtigkeit ist - einem grundsätzlich gleichförmigen und komplexen Verfahren unterzogen, das nicht zwangsläufig Sinn macht.

Die Spirulina als funktionelles Lebensmittel mit ihrem Therapiepotenzial liegt in diesem Spannungsgebiet. Es ist daher verständlich, dass es wissenschaftliche Studien gibt, die versuchen, die klinischen Einsatzmöglichkeiten von Spirulina herauszufinden - mit dem unsagbaren Bestreben, Spirulina als Mittel zu platzieren. Dies ist zwar der aktuellen Denkweise entsprechend, aber nicht so aussagekräftig, wie es auf den ersten Blick denkbar ist.

Die Spirulina ist sicher ein Musterbeispiel für Hippokrates' Vorschlag in beide Himmelsrichtungen. Es ist natürlich spannend, das Therapiepotenzial von Spirulina zu kennen, denn für viele Käufer wird dies ein wesentliches Kriterium beim Kauf sein. Insofern sind weitere Untersuchungen - insbesondere am Menschen - zu den unterschiedlichen Facetten von Spirulina erwünscht.

Um den ernährungs- und therapiebedingten Vorteil beurteilen zu können, sind natürlich auch weitere Angaben erwünscht, aber nicht mehr zwingend vonnöten. Der Konsument sollte sich aber nicht ärgern, denn die verfügbaren Informationen geben bereits einen recht anschaulichen Überblick über den Einsatz und die Applikationssicherheit von Spirulina.

Der überwiegende Teil der Veröffentlichungen über Spirulina stammt aus Fernost und Mittelamerika. Spirulina wird dort oft angebaut, und die Menschen sind mit der Anwendung dieser Cyanobakterien bekannt und Wissenschaftler sind dafür offen. Kreislaufsystems relevante Effekte zusammen: Die wohltuende Wirkung von Spirulina auf das Herz-Kreislauf-System erkennt er in der erniedrigenden Wirkung der Blutlipide, in der anti-oxidativen und entzündungshemmenden Wirkung.

Studien an unterschiedlichen Modellen belegen die hypolipidemische Wirkung. Außerdem verweist er auf die Sicherheit von Spirulina. Die Erscheinung der Fettstoffwechselstörung ist mannigfaltig, ebenso wie die Wirkweise der Spirulina. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die biochemische Forschung noch kein befriedigendes Verständnis für den Wirkmechanismus der Inhaltsstoffe von Spirulina im Zusammenhang mit der Reduzierung der Blutfettgehalte hat.

Es gibt zahlreiche Studien über die antihyperlipidämische Wirkung von Spirulina, die ihre Effektivität bei der Reduzierung der Blutfette untermauern. Es wird zweifellos Sinn machen, Spirulina in die Behandlung der Hyperellipämie einzubeziehen. Vor allem bei einem leichten Anstieg der Blutfette scheint es ratsam, Spirulina mit Diätmaßnahmen und einem Trainingsprogramm zu kombinieren.

Basierend auf der langjährigen geschichtlichen (traditionellen) Erfahrungen, der weitreichenden Verwendung und dem Wissen über Spirulina, wie es in heutigen Veröffentlichungen dargestellt wird, kann gesagt werden, dass bei leichten Krankheitsfällen der Verzehr von Spirulina in Verbindung mit Diätmaßnahmen (als Teil eines Diätplans) und körperlicher Aktivität bereits sehr gute und genügende Ergebnisse zeitigen kann.

With more severe symptoms it will still make sense to include spirulina in the treatment concept. ÿ Dr. E. W. and Dr. Jakob; Dr. R. M. von R. Schmid: Klinische und biochemische Untersuchungen der Alga Spirulina hinsichtlich ihrer Anwendung auf der Behandlung von Fettleibigkeit. Hamorro, Germaen; Pärz Albiters, Monica; Sorrano Gancia, Northma; Mares-Sämano, Jos 6 Roias, Patrickia (2006): The Spirulina maximal preparation partly prevents 1-methy1-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyriclin neuro toxicity.

Qato, D; Taqemoto, K.; Qatayama, H.; Kuvahara, Y: Effect of Spirulina platensis on nourishing hypercholesterolemia in rats.

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