Wo Wächst Weihrauch

Dort wo Weihrauch wächst

Der Weihrauch wird aus einem Strauch gewonnen. Die Boswellia carterii wächst in Afrika, während die Boswellia serrata in Indien heimisch ist. Die Weihrauchpflanze wächst hauptsächlich wild, da sie in der Regel hartnäckig versucht, sie zu verpflanzen oder zu züchten. Du willst den Überblick behalten, was wo in deinem Garten wächst? der hauptsächlich im äthiopischen Hochland, aber auch im Oman und Jemen wächst.

Wadis, Desert, Weihrauch (Archiv)

"Der über 80-jährige Moslem ist ein Räucherspezialist. Das Wissen über Räucherstäbchen wird seit Tausenden von Jahren oral von Mensch zu Mensch weitergegeben. Der Weihrauch wird seit mehr als 5000 Jahren in der südrömischen Region Dhofar ernten. Die wertvollen Güter wurden auf der sagenumwobenen Räucherstraße, einer der weltweit längsten Handelsrouten, abtransportiert. "Der Weihrauchweg ist der wichtigste und ohne Zweifel einer der größten Handelsrouten seit dem Altertum.

Sie fängt im Herstellungsland des Weihrauchs an, also in Dom an der südlichen Küste von Arabien, setzt sich dann entlang der südlichen Küste fort, teilweise auch in Zusammenhang mit den Hafenanlagen, die sich im südlichen Jemen befinden. Mit Weihrauch beladene Wohnwagen begannen ihre 65-tägige Fahrt in der Gegend von St. Peter in Deutschland.

Kurz vor der großen Einöde Rub al Khali führte die Strecke über die Insel Oasis Obar zum Saudi-Nadschran und weiter zum Arabischen Meerbusen, nach Bahrein. Mesopotamien und Babylon wurden von dort aus mit Weihrauch versorg. "Am Ende der Weihrauchernte, im Monat October, trafen die Camel Caravans in Dhofar ein. Die Wohnwagen bringen zwar wichtiges Essen aus dem hohen Norden, aber vor allem Stoffe und andere Erzeugnisse, die Dhofar selbst nicht besaß, sondern Weihrauch gegen sie eintauschte, also war es ein reines Tauschgeschäft, es war kein Geldgeschäft, das hier vorkam.

Der Weihrauch wächst nur in vier Weltregionen: in Nordindien, Somalia, Oman und Yemen. Seit dem Jahr 2000 gehören die vier UNESCO-Weltkulturerbestätten der Weihrauchstraße im Süd-Oman zum UNESCO-Welterbe, in dem sich unterschiedliche Geschlechter das Gelände aufteilen. Niemand würde dort jemals ohne Genehmigung Weihrauch einbringen.

Bei Weihrauchbäumen ist es anders. Der Weihrauch ist Privateigentum, er gehört den Grossfamilien und wird traditionell geerbt, aber nur von männlichen Nachfahren. Schließlich wurde Weihrauch vor 2000 Jahren mit Geld abgewogen. Mesopotamien, Syrien, Griechenland, Rom und Ägypten waren damals die wichtigsten Abnehmer von Weihrauch.

Nach ihrem Tode wurden die pharaonischen Wesen mit Weihrauch balsamiert. Der Weihrauch wurde in romanischen und Babylonientempeln im Kilo gebrannt. Hier in Europa entstand Weihrauch erst mit der Christentumsbildung und dem Kirchenbau. Der Räucherwarenhandel war für die arabischen Völker damals eine fast unbegrenzte Quelle des Geldes; sie bewahrten ihr Wissen über die Ursprungsgebiete wie ein Schmuckstück.

Bereits vor 20 Jahren entdeckte eine Amerikanerexpedition, wo sich einer der bedeutendsten Knotenpunkte für die Räucherstraße des Oman befindet. Seither arbeitet der Altertumsforscher Juris Zarins von der Missouri State University an den Resten der geheimnisvollen Metropole Urba. "Es ist bewiesen, dass die Bewohner von Usbekistan die hauptsächlichen Filter des Handels waren.

Sie war ein wichtiger Vorposten und Knotenpunkt für den Verkehr. Ursprünglich war die Insel eine der letzten Oasen vor dem gefahrvollen Wüstenmarsch nach Nord. Fast 130 Luftkilometer vom Wadi Dukka aus - am Rand der großen Rub Al Khali-Wüste - befindet sich die alte Metropole Úbar am Ende der Oasen.

Aber Juris Zarins schaffte es endlich, die mysteriöse Metropole zu finden. "Und er hat eine Spur gefunden, die Sie zu uns führte. Sie können die Spur der Weihrauchstraße aus dem All sehen! "Irgendwann fanden Juris Tsarins die Reste der Metropole in der Wüste. Sie müsse ein wichtiger Handelsplatz für Waren gewesen sein.

Das wichtigste Handelsgut waren Pferd, Textil, Gewürze und Weihrauch. "Kaufleute siedelten sich in Usbekistan an und beherrschten diesen Markt. Nun wird deutlich, dass es sich bei dem Ort nicht nur um eine kleine Insel, sondern um einen wichtigen Umschlagpunkt handelte, der über die Weihrauchstraße die Anbindung an das Innere Arabiens sicherstellte. Aber ohne die Pferdewagen, ohne den Weihrauch hätte es hier keinen Beruf gibt.

Auch für die Küstenhäfen war die Hafenstadt von großer Wichtigkeit. Die dort angekommenen Waren wurden über die Straße transportiert. "Steinzeitliche Äxte, Pfeile und Steinschneidwerkzeuge weisen darauf hin, dass die Gegend um Úbar bereits 5000 v. Chr. bebaut war. Weshalb die Metropole vor etwa 2000 Jahren endgültig untergegangen ist, ist Rätsel.

Die Einheimischen sagen, dass der Stolz und Wohlstand der Einwohner von Uruguay die Bestrafung durch Gott anzog, der damit ihre Heimatstadt zerstörte. Es wird vermutet, dass es ein Beben gab und die Wasserressourcen der Naturoase ausgetrocknet sind. Zwischen Ubar und den Mittelmeerhäfen reiste eine Wohnmobile in der Regel mehr als zwei Monaten.

"Die Räucherstraße verbindet die Stadt mit Räucherstäben wie dem legendären Räucherstäbchen im Oman. Prädestiniert für einen Port, war es wahrscheinlich der wichtigste südrömische Frachthafen der antiken Zeit. Es gibt einen Räucherhafen namens Moscha und regelmässig docken hier Boote aus China an. Mit den königlichen Offizieren handeln die Händler und handeln mit Material, Getreide und Weizenöl gegen Weihrauch, der in der Tat reichlich vorhanden ist.

Ab hier begannen die reichen Camelkarawanen mit ihren Waren im Landesinneren. "Alle orientalischen Geschäfte, d.h. der indische Warenhandel, der südostasiatische Warenhandel und der seidene Warenhandel wurden ebenfalls über die Weihrauchstraße getätigt. Seit Jahrhunderten wurde hier die bedeutendste Handelsroute zwischen den Regionen Südostasiens, aus denen die wertvollsten Waren stammten, mit Gewürzen und Weihrauch aus dem südlichen Arabien befördert.

Damit haben wir hier nicht nur den Weihrauchtransport, sondern auch die bedeutendste Handelsbeziehung zwischen Südostasien und dem Osten des Mittelmeerraums und von dort über die Handelsbüros in Genua, Venedig, bis nach Nordeuropa, bis nach Mitteleuropa. Jedoch war der Räucherhafen von Al Baleed, nahe der südrömischen Stadt Salah, einer der wenigen Hafen, die von den Omanern beherrscht wurden.

Die Überreste der großen Muschel und des Palastes waren wahrscheinlich einmal der Maydan, der grösste Marktplatz der ganzen Welt und das Zentrum des öffentlichen, gesellschaftlichen und kirchlichen Leben. Die Weihrauchstraße und die meisten süd-arabischen Seehäfen haben mit der portugiesischen Besetzung im XV Jh. ihre Wichtigkeit einbüßt.

Der florierende Weihrauchhandel ist seit 1800 Jahren vorbei. Aber auch heute noch bietet der Handel in der südrömischen Metropole Salalah das wohlriechende Kunstharz auf dem Weihrauch-Souk, dem Mark. Bunt bemalte Räuchergefäße aus Lehm und Kilogramm Weihrauch stapeln sich in den kleinen Verkaufsständen. "Der beste Weihrauch ist an seiner weiß-gelblichen Färbung zu erkennen.

Im Norden, in der Nähe der Einöde, wächst der Hôjari. Das Räucherwerk wird während der Monsunsaison im Juli-August gelesen und dann nach Salalah zum Verkauf angeboten. Bei Trauungen, Geburt und dem Fest des Eides wird das Resin gar im Kilo gebrannt. Oman schwört auch auf die heilende Kraft des Weihrauches. Räucherstäbchen sind nicht nur ein beliebtes Räucherwerk, sondern auch ein Naturheilmittel.

Im Altertum wurde Weihrauch als geheiligt angesehen, nicht nur, weil er mit Geld abgewogen wurde. Prof. Meyer: "Seit dem fünften Jh. v. Chr. ist bewiesen, dass Weihrauch für rituelle Zwecke eingesetzt wird. In Mesopotamien, in Babylon sowie in Ägypten sind Rauchgaben dokumentiert. Der Duft wird mit der Göttlichkeit verbunden, das heisst, er ist ein göttliches Parfum und mit ihm ein Symbol für göttliche Naehe.

"An hochchristlichen Feiertagen wird noch heute Weihrauch gebrannt. Obwohl Weihrauch nicht mehr mit Geld abgewogen wird, wäre es zu kostspielig, den qualitativ hochstehenden Weihrauch aus dem Oman zu rauchen.

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