Wofür ist Ginseng gut

Was ist Ginseng gut für die

Jeden Frühling sprießt die Ginsengwurzel neu und bildet einen Stamm mit Blättern und Blüten. Springe zu Was ist Ginseng gut? - Als Adaptogene in traditionellen medizinischen Systemen gelten sowohl der amerikanische als auch der asiatische Ginseng. Die legendäre Heilpflanze ist längst nicht nur in Asien bekannt. Die Scheiben der Ginsengwurzel werden besonders im traditionellen Gebrauch gekaut.

Der Ginseng ist seit Jahrzehnten bekannt. Das Gewächs ist bei vielen Erkrankungen und Leiden behilflich.

Der Ginseng ist eine recht unauffällige Pflanzenart mit einem kaum einen Zentimeter langem Stiel, an dessen Ende sich sechs fingerartige Bäume ausbreiten. "Der Chinese gab ihm deshalb den Titel Ginseng - das heißt menschliche Wurzel und besteht aus'Shen', Geist und'dieser' Form des Menschen", sagt der Ginseng-Experte und Arzt Dr. Wolfgang Grebe.

In China war die Verwendung von Ginseng den Herrschern und den obersten Staatsoberhäuptern reserviert, denn schon damals war die gesundheitsfördernde Auswirkung bekannt. Erst in den vergangenen Dekaden wurde Ginseng in Europa wieder verstärkt nachgefragt, mit steigendem Bedarf an Alternativheilverfahren aus Fernost.

Dort lernten sie, die Feinheit zu erkennen - denn Ginseng ist nicht nur Ginseng. In der Branche finden sich rote und weisse Ginseng. Die beiden Präparate werden jedoch aus derselben Heilpflanze (Panax Ginseng C. A. Meyer) gewonnen. Weißer Ginseng wird bereits nach drei bis vier Jahren gelesen, während die Wurzel des Roter Ginseng für wenigstens sechs Jahre reift und einen besonders großen Anteil an Wirkstoffen aufweist.

In Ginseng wurden bisher mehr als 300 Bestandteile - darunter u. a. Vitamin- und Mineralstoffverbindungen, Mineralien, Spurenelemente u. a. - nachgewiesen. Ginseng - die so genannten ginsenosides - wird jedoch hauptsächlich einer Gruppe von Wirkstoffen zugeschrieben. Der rote Ginseng enthält bis zu 28 unterschiedliche und der weiße nur etwa die Hälfe derer.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass einige ginsenosides erst nach fünf Jahren des Wachstums sich ausbilden. Die beobachteten adaptogenen Effekte von rotem Ginseng basieren weitgehend auf der Interaktion von Ginsenosiden. Abhängig vom gesundheitlichen Zustand des Benutzers entwickeln die ginsenosides eine andere Auswirkung in ihrer Interaktion - miteinander oder mit anderen Ginsengsubstanzen.

Ginseng wirkt präventiv in einem gesünderen Körper - denn ein im Lot befindliches Sytem lässt sich nicht optimieren. Ginseng entwickelt seine adaptive Wirksamkeit besonders dann, wenn ein gestörtes körperliches Funktionsgleichgewicht auftritt. Der rote Ginseng kann dem Körper helfen, zur Normalisierung zurückzukehren.

Eine Untersuchung an der Universität Giessen mit 70 Sportlern im Alter von 52 bis 88 Jahren ergab, dass der rote Ginseng die Muskulatur anregen kann. Ginseng wird vor allem bei Erschöpfungszuständen, Ermüdung, Leistungsschwäche und Konzentrationsstörungen eingenommen. Von Ginseng können auch nach der Menopause betroffene Menschen leben. Ginseng hilft auch bei einem ganz besonderen Problem:

Ginsengexperte Wolfgang Grebe: "Der günstige Effekt von Ginseng auf die Herzfunktion wurde in einer Vielzahl von klinischen Untersuchungen untermauert. "Davon profitiert auch der Diabetes, wie mehrere Untersuchungen ergaben: Nach dem Deutschen Arzneimittelbuch muss ein Ginseng-Präparat mindestens 1,5% Ginsenoside haben. "Tonika werden nicht empfohlen, da sie in der Regel nur eine geringe Wirkstoffmenge, aber einen höheren Alkoholanteil haben.

"Ginseng-Produkte sind in Reformhäusern und Apotheken zu haben.

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